Bei Aufprall zerschellt Österreich

2 Tote bei Kleinflugzeug-Absturz in Bodensee

VORARLBERG: KLEINFLUGZEUG VOR BREGENZ IN DEN BODENSEE ABGESTÜRZT

Die Einsatzkräfte bereiten ein Rettungsboot zum Auslaufen vor

VORARLBERG: KLEINFLUGZEUG VOR BREGENZ IN DEN BODENSEE ABGESTÜRZT

Die Einsatzkräfte bereiten ein Rettungsboot zum Auslaufen vor

Beim Absturz eines zweisitzigen Kleinflugzeugs in den Bodensee vor Bregenz sind am Freitagnachmittag offenbar zwei Personen ums Leben gekommen. Die Arbeit der Einsatzkräfte lief am frühen Freitagabend weiter auf Hochtouren.

Laut Polizei-Einsatzleiter Stefan Schlosser vom Landeskriminalamt Vorarlberg ist die Identität der zwei Verunglückten aber noch nicht restlos geklärt. Das Flugzeugwrack dürfte in einer Tiefe von 40 bis 50 Meter liegen, sagte Schlosser. Nach Angaben von Landeshauptmann Markus Wallner startete das Kleinflugzeug um 16.05 Uhr vom Flugplatz Hohenems zu einem Rundflug über den Bodensee.

VORARLBERG: KLEINFLUGZEUG VOR BREGENZ IN DEN BODENSEE ABGESTÜRZT

Ein Boot der Wasserrettung bricht zur Unglückstelle auf

Rund zehn Minuten später stürzte die Maschine, die dem in Hohenems ansässigen Verein gehört, in etwa eineinhalb Kilometer Entfernung vom Ufer in den See ab. Dabei ist das Flugzeug mit dem Piloten und einem Passagier an Bord laut Zeugenaussagen zerschellt. Die Alarmierung der Einsatzkräfte erfolgte um 16.17 Uhr. Wie der Unfall vonstattenging, sei noch völlig unklar.

VORARLBERG: KLEINFLUGZEUG VOR BREGENZ IN DEN BODENSEE ABGESTÜRZT

Die Retter machen sich auf den Weg zur Unfallstelle

Einsatzkräfte schnell an Unglücksstelle
Aufgrund der internationalen Alarmierung waren innerhalb kurzer Zeit 14 Boote, zwei Hubschrauber sowie 90 Einsatzkräfte von Polizei, Wasserrettung und Feuerwehr an der Unglücksstelle. Die Wasserrettung war bei Einbruch der Dunkelheit weiter auf der Suche nach dem Wrack bzw. den zwei Verunglückten. In einer Wassertiefe von 50 Meter könne man aber nicht einfach ins Blaue hinein suchen, erklärte Wasserrettungs-Einsatzleiter Manuel Winkel.

"Wir haben da unten keine Sicht, und es herrscht ein Druck von sechs Bar", so Winkel. In einer solchen Umgebung könne man nur eine zielorientierte Bergung durchführen. Laut Schlosser und Winkel wird die Such- und Bergeaktion am Freitagabend noch länger weitergeführt. "So lange es die Lichtverhältnisse zulassen", so Schlosser.


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