Steirer aufgetaucht Österreich

"Ich bin seit 21 Jahren tot!"

Am Schauplatz

Wolfgang Klinglhuber vor seinem Grabstein: Die Familie ließ seinen Namen eingravieren. Alle dachten, er sei tot.

Am Schauplatz

Wolfgang Klinglhuber vor seinem Grabstein: Die Familie ließ seinen Namen eingravieren. Alle dachten, er sei tot.

Niemand wusste, was aus Wolfgang Klinglhuber wurde, nachdem er vor vielen Jahren sein Elternhaus verließ – und nie mehr zurückkehrte. Familie und Freunde hielten ihn für tot, trauerten an "seinem" Grab. Bis jetzt! Nun kehrte der Steirer, der in den USA zum erfolgreichen Geschäftsmann wurde, in seinen Heimatort zurück.

"Die Gerüchte über meinen Tod sind stark übertrieben", quittierte der US-Schriftsteller Mark Twain (1835–1910) voreilige Berichte über sein Ableben. Der – quietschlebendige – Steirer Wolfgang Klinglhuber (48) bekam wegen eines Gerüchts sogar einen Grabstein!

Die abenteuerliche Geschichte: Vor 27 Jahren verlässt Wolfgang Klinglhuber sein Elternhaus. Ohne Abschied, ohne Lebewohl. Sechs Jahre lang kommt keine Nachricht.
Dann der Schock: Wolfgang soll in Los Angeles tot aufgefunden worden sein. Von Drogen ist die Rede. 1991 lassen die Angehörigen seinen Namen auf den schlichten Grabstein der Familie gravieren. Die Trauer ist groß.

Was die "Hinterbliebenen"  nicht wissen: Der verlorene Sohn hat in den USA ein neues Leben begonnen! Als Chef einer Parkettboden-Firma geht er in Promi-Häusern ein und aus. Der erfolgreiche Geschäftsmann genießt sein Leben.
Jetzt, 27 Jahre nach seinem Verschwinden, kehrt Klinglhuber in seinen Heimatort zurück. Die "Am Schauplatz"-Kamera begleitete ihn. Zu sehen ist "Einfach verschwunden" heute um 21.15 Uhr auf ORF 2.


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