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Heute im Brennpunkt: Hausräumung in Wien | Nahost-Konflikt

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05.04.2012

Schoko-Prozess

"Ein Richter nahm mir meinen Osterhasen"

Roman Hauswirth darf seinen Hasen nur noch nackt zeigen (© Sabine Hertel)

Acht Jahre lang beschäftigte ein Streit um eine Oster-Nascherei die heimischen Gerichte, jetzt gibt es ein endgültiges Urteil: Der burgenländische Schokoladenhersteller Hauswirth darf seinen "Prachthasen" nicht mehr verkaufen - weil der dem "Goldhasen", Verkaufshit des Schweizer Weltkonzerns Lindt, zum Verwechseln ähnlich sieht.

"Das Ganze deckt sich nicht mit meiner Rechtsmeinung", erzählt Firmenchef Roman Hauswirth im Heute-Gespräch. Doch seit dem Urteil des Obersten Gerichtshofes sind ihm die Hände gebunden. Der Schweizer Schoko-Konzern Lindt & Sprüngli hatte geklagt, weil Hauswirths in Goldfolie gewickelter "Prachthase" dem eigenen "Goldhasen" zu ähnlich sehe.

Der Burgenländer dazu: "In der Produktion gibt es nur drei Formen von Hasen: Stehend und sitzend mit verschiedenen Blickrichtungen. Daher sehen sich viele Figuren ähnlich.Wir stellen unser Modell in der Firma seit 1951 her - und jetzt ist es plötzlich verboten."

Hauswirth ist ratlos. Denn das Urteil sagt nicht, wie sein neues Hasen-Design auszusehen hat. "Lindt muss unseren Vorschlag genehmigen." Außerdem können auf den 100-Mann-Betrieb hohe Schadenersatzforderungen zukommen - zusätzlich zu den Verfahrenskosten von 56.000 Euro.

Jörg Michner

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1 Kommentar von unseren Lesern

0

foly (12)
06.04.2012 12:31

...
eine frechheit, nie wieder lindt


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