Lkw kracht in XXL-Transporter Österreich

Horror-Unfall auf der Westautobahn

Horror-Unfall auf der Westautobahn

(© FF Amstetten)

LKw-Unfall
Etwa zweieinhalb Stunden lang ist am Mittwoch in den Morgenstunden die Fahrbahn der Westautobahn (A1) Richtung Salzburg bei Amstetten nach einem Lkw-Unfall gesperrt gewesen. Nach Angaben des Bezirksfeuerwehrkommandos war ein Sattelzug mit einem anderen Schwertransporter seitlich kollidiert.

Bei dem Schwertransporter handelte es sich um jenen 178 Tonnen-Lkw, der mit 7,5 Meter breiten Stahlrahmen beladen war und für dessen Fahrt ein dreiviertel Jahr Planung benötigt wurde. Ein Sattelzug war dem Sondertransporter aufgefahren.

Ein Lenker wurde aus dem Führerhaus geschleudert und verletzt. Zuerst wurde er direkt an der Unfallstelle ambulant behandelt. Dann wurde er ins Landesklinikum Amstetten eingeliefert. Er kam aber mit leichten Blessuren davon.

Lkw Unflal A1
Ein Sattelschlepper war einem Sondertransporter aufgefahren.
Der Unfall bei Amstetten-West hatte sich gegen 4 Uhr ereignet. Laut Feuerwehr wurde die Plane des Sattelzuges aufgeschlitzt, worauf sich die Ladung - Batterien und Druckermaterial - auf der Fahrbahn verteilte. Eine Totalsperre der Richtungsfahrbahn Salzburg für die kommenden zweieinhalb Stunden war die Folge.

Für die Feuerwehr gestaltete sich die Zufahrt zum Unfallort schwierig. Schwerfahrzeuge seien "kreuz und quer" auf der A1 gestanden, sagte ein Sprecher. Die Rettungsgasse habe "überhaupt nicht funktioniert".

Sondertransport
Der Sondertransport des Lkw startete am Dienstag zwischen 23.00 Uhr und 23.30 Uhr in Kittsee (Bezirk Neusiedl am See) seine Etappe durch Österreich. Die Route sollte auf der A6 und der A4 nach Schwechat und dann weiter über die Westautobahn nach Suben in Oberösterreich führen.

Insgesamt sollte der Sondertransport eine Strecke von knapp 1.000 Kilometern bis nach Ulm in Deutschland bewältigen, erzählt der Salzburger Transportunternehmer Erich Knoll.

„Für den Transport haben wir ein gutes dreiviertel Jahr Vorplanung gehabt, haben mit den ganzen Institutionen, Behörden, Asfinag, Baufirmen - alle, die man braucht - Absprechungen machen müssen, damit wir den Transport durch die Slowakei, durch Österreich und nach Deutschland fahren haben können“, sagte Knoll vor dem Tranpsort.

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