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25.05.2012

Urteil nicht rechtskräftig

Mann missbrauchte Tochter - 7 Jahre Haft

Gericht

Symbolbild (© Fotolia.com)

Ein 60-jähriger Vorarlberger, der seine Tochter jahrelang missbraucht haben soll, wurde zu sieben Jahren Haft verurteilt. Der Mann meldete Nichtigkeitsbeschwerde und Berufung an, das Urteil ist nicht rechtskräftig.

Ein 60-jähriger Vorarlberger ist am Donnerstag am Landesgericht Feldkirch wegen schweren sexuellen Missbrauchs von Unmündigen, Unzucht mit Unmündigen, Blutschande, sittlicher Gefährdung und Missbrauch eines Autoritätsverhältnisses zu sieben Jahren Freiheitsstrafe verurteilt worden. Der Mann soll seine Tochter jahrelang immer wieder missbraucht haben, berichteten Vorarlberger Medien.

Immer wieder Übergriffe zwischen 1992 und 1998
Laut Anklage zwang der heute 60-Jährige das Mädchen, das bei Beginn der Übergriffe zwölf Jahre alt war, zwischen 1992 und 1998 immer wieder zu sexuellen Handlungen bis hin zum Geschlechtsverkehr. Der Vater bedrohte seine Tochter unter anderem damit, ihre Brüder in ein Kinderheim zu geben. Laut einem psychologischen Gutachten wurde die junge Frau durch die Taten schwer traumatisiert, unternahm sogar Selbstmordversuche. Erst nach einer Therapie zeigte sie die Taten an.

Er habe dem Mädchen seine Kindheit geraubt und die Tochter in Abhängigkeit gehalten, so der Vorwurf des vorsitzenden Richters Peter Mück. Der bisher unbescholtene Mann, der leichtere Übergriffe zugab, muss laut dem Richterspruch für die gesundheitlichen Spätfolgen für die Tochter aufkommen. Das Gericht wertete in seinem Urteil das teilweise Geständnis des Mannes als mildernd, ebenso, dass die Taten so lange zurücklagen. Zudem habe sich der Angeklagte jahrelang um seine kranke Frau gekümmert. Die Verteidigung meldete Nichtigkeitsbeschwerde und Berufung an, damit ist das Urteil nicht rechtskräftig.
(© APA/red)

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