Bei Feier auf Almhütte Österreich

Hasch-Kuchen brachte Trachtenkapelle ins Spital

Glorer Hütte

Auf dieser Hütte kam es zu dem Vorfall

Glorer Hütte

Auf dieser Hütte kam es zu dem Vorfall

Notarzt-Einsatz bei einer Feier der Trachtenkapelle Kals auf einer Almhütte in Osttirol! Ein Musikant kredenzte seinen Kollegen einen Drogenkuchen – sie mussten ins Krankenhaus.

"Das war ein sehr dummer Scherz", ärgert sich Kapellmeister Martin Gratz aus Kals am Großglockner. Der Grund: Bei einem Hüttenfest seiner Trachtenkapelle auf der Glorer-Gärten-Alm überraschte Franz P. (52) vier ahnungslose Kollegen mit einem Kuchen – doch darin war Haschisch. Schon nach den ersten Bissen torkelten die Musikanten im Drogenrausch durch die Hütte und mussten sich übergeben.

Franz P. bekam ein schlechtes Gewissen und rief den Notarzt. Die halluzinierenden Hasch-Opfer wurden ins Spital nach Lienz gebracht und verbrachten dort die Nacht. Der Kuchenbäcker wurde angezeigt. Gratz: "Er hat mit der Kapelle nichts mehr zu tun!"

Der 52-Jährige wird wegen fahrlässiger Körperverletzung und nach dem Suchtmittelgesetz angezeigt. Die Gruppe war Freitagnachmittag zu der Almhütte im Gemeindegebiet von Kals am Großglockner aufgestiegen. Gegen 21.45 Uhr wurde sie von der Bergrettung abgeholt und ins Tal gebracht. Von dort wurden sie mit Rettungswagen in das Bezirkskrankenhaus Lienz eingeliefert.

Thomas Peterthalner/APA/red.


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