20.000 Euro Strafe drohen Österreich

Österreich rätselt über Waldsex-Politiker

Österreich rätselt über Waldsex-Politiker

Eine Wildkamera fotografierte das Liebesspiel im Wald (Symbolbild) (© Fotolia.com)

Eine Wildkamera fotografierte das Liebesspiel im Wald (Symbolbild)
Eine Wildkamera fotografierte das Liebesspiel im Wald (Symbolbild)
Ganz Österreich rätselt derzeit, welcher Politiker da beim Sex im Wald gefilmt wurde. Das Hoppala passierte jetzt schon zum zweiten Mal. Treiben´s unsere Politiker denn alle im Wald?

Groß war die Aufregung, als vor einigen Monaten ein Lavanttaler Politiker beim Liebesspiel im Wald von einer der Wildkameras abgelichtet wurde. Nun hat es einen Oberkärntner Kollegen erwischt. Die Kamera löste nächtens mittels Infrarotlicht aus, als sich vor Linse etwas bewegte. Allerdings schlich kein Reh im Wald herum, sondern der Politiker wurde beim Liebesspiel "in flagranti" abgelichtet, berichtet der ORF.

So groß die Angst vor der Veröffentlichung solcher Fotos sein dürfte, so hoch sind auch die Strafen - nämlich bis zu 20.000 Euro Strafe für die Verletzung der Privatsphäre. Sind die Menschen auf den Fotos gar zu identifizieren - wie im vorleigenden Fall - müssen die Kameras außerdem von der Datenschutzkommission genehmigt werden. Auf jeden Fall müsse es aber einen Hinweis auf die Videoüberwachung geben. Ob dieser vor Ort angebracht war und ob das liebestolle Pärchen diesen übersehen hat, ist nicht bekannt.

Debatte entbrannt
Die ARGE Daten betont, dass jede Videoüberwachung, bei denen Personen identifiziert werden können, melde- und kennzeichnungspflichtig sei. Laut Oberösterreichs Landesjägermeister Josef Brandmeier ist das Beobachten von Wildtieren mit modernen Geräten legal und wichtig. Sollten Personen aber gesichtet werden, dann müssten diese Bilder sofort gelöscht werden. "Ich kann die Hand nicht für alle Jäger ins Feuer legen, aber ich habe allen Jägern empfohlen, dass alle Bilder sofort gelöscht werden, wenn Menschen gesehen werden.“

Wildkameras seien in erster Linie nicht am Waldrand oder an Wegen, sondern meistens bei Futterstellen angebracht. Deshalb gebe es für Spaziergänger und Wanderer kaum eine Gefahr, gesichtet zu werden, sagte Brandmeier.

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