Heute über 35 Grad! Österreich

Hitze ließ Autobahn A1 aufbrechen

Autobahn bricht auf

Auf der A1 brach die Autobahn wegen der Hitze auf.

Autobahn bricht auf

Auf der A1 brach die Autobahn wegen der Hitze auf.

Die Hitzewelle in Österreich wird laut  Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) am Dienstag mit über 35 Grad einen neuen Hitzerekord erreichen. Auf der Westautobahn riss der Asphalt auf. Die Gesundheitsdienste warnen vor zu sorglosem Umgang mit der Hitze.

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Auf der Westautobahn (A1) in Richtung Wien brach bei St. Christophen die Fahrbahn auf. Die zweite und dritte Spur bleiben noch bis mindestens 10.30 Uhr gesperrt. Dem Verkehr steht derzeit nur die erste Spur zur Verfügung. Die Folge: Staus. Die Hitzeschäden entstanden, weil der Beton wegen der hohen Temperaturen keinen Platz mehr hatte, sich auszudehnen. Die Kanten der Fahrbahn stellten sich auf und brachen aus. Daher müssen die Hitzeschäden sofort wieder in Ordnung gebracht werden, heißt es seitens der ASFINAG.

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Am Montagnachmittagwurden in Bad Deutsch-Altenburg (NÖ) 34,3 Grad gemessen. Insgesamt registrierten mehr als 20 Messstationen im Bundesgebiet über 33 Grad. Hinter Bad Deutsch-Altenburg landete Wien-Innere Stadt mit 34,2 Grad auf Platz zwei, gefolgt von Wieselburg und St. Pölten-Landhaus (beide NÖ, beide 34,1 Grad). Die Spitzenwerte des Montags wurden durchwegs im östlichen Flachland erzielt. So meldete Waidhofen an der Ybbs (NÖ) 33,9 Grad, Neusiedl am See 33,8 und Wien-Donaufeld 33,7 Grad. Erst auf Platz zehn fand sich der erste westlich gelegene Messpunkt: Jenbach (T), 33,6 Grad.

Rekorde
Auch wenn Österreich derzeit unter den tropischen Temperaturen leidet, Höchstwerte für den meteorologischen Frühsommer wurden bisher nicht erreicht. Laut der Statistik der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) gab es die zehn absoluten Junihöchstwerte im Jahr 2000 sowie im Jahr 1950. Rekordhalter ist Langenlebarn bei Tulln, wo die Menschen am 22. Juni 2000 unter 37,2 Grad stöhnten.

Die zehn absoluten Junihöchstwerte:
Langenlebarn 22. Juni 2000 37,2 Grad
Lutzmannsburg 22. Juni 2000 37,2 Grad
Unterretzbach 22. Juni 2000 37,2 Grad
Poysdorf/Ost 22. Juni 2000 37,1 Grad
Andau 30. Juni 1950 37,0 Grad
Fuchsenbigl 30. Juni 1950 37,0 Grad
Laa/Thaya 22. Juni 2000 37,0 Grad
Retz 30. Juni 1950 37,0 Grad
Schwechat 30. Juni 1950 37,0 Grad
Donaufeld 22. Juni 2000 36,8 Grad


Kreislaufprobleme
Rettungseinsätze wegen Hitzekollapsen oder Kreislaufproblemen gab es österreichweit bisher nur wenige. In Kärnten verzeichnete das Rote Kreuz seit Freitag rund zehn Prozent mehr Patienten, die mit der Hitze nicht zurecht kamen. Ein paar Fälle von Dehydration wurden auch aus dem Burgenland gemeldet. In den restlichen Bundesländern registrierten die zuständigen Einsatzkräfte und Spitäler keinerlei diesbezüglichen Zuwachsraten.

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