Tiere kämpften um Luft Österreich

5000 Hühner erstickten in heißem Geflügelhof

5000 Hühner erstickten in heißem Geflügelhof

Die Junghühner erstickten und erdrückten sich beim Kampf um Frischluft (© Fotolia.com)

Die Junghühner erstickten und erdrückten sich beim Kampf um Frischluft
Die Junghühner erstickten und erdrückten sich beim Kampf um Frischluft
In einem oststeirischen Geflügelhof sind am Wochenende trotz eingebauter Alarm- und Belüftungsanlagen rund 5000 Junghühner erstickt bzw. wurden erdrückt. Der Bezirksfeuerwehrverband Feldbach bestätigte am Dienstag einen entsprechenden Bericht des ORF.

Grund dafür war ein Hitzestau: Bei Außentemperaturen von rund 35 Grad Celsius stiegen die Temperaturen in der Halle dermaßen an, dass sich die Junghühner beim Versuch, Frischluft an einem Türspalt zu bekommen, gegenseitig erdrückten. Die Kadaver wurden von der Freiwilligen Feuerwehr Studenzen entsorgt.

Insgesamt sind im südoststeirischen Geflügelhof rund 30.000 Hühner in mehreren Ställen untergebracht. Trotz Belüftungsanlage stiegen die Temperaturen in einer der Geflügelhallen enorm an. Laut dem Betreiber des Geflügelhofes steht der Stall in der Sonne "und am Abend muss ein Hitzestau gewesen sein, und die Hühner haben sich bei den Türen Frischluft gesucht", wurde Johann Kicker vom ORF zitiert.

Die Tiere gerieten in Panik und erdrückten sich gegenseitig. Um einen derartigen Vorfall in Zukunft zu verhindern, will der Züchter Maßnahmen ergreifen: "Ich werde wahrscheinlich zu dem Zeitpunkt nichts mästen und werde eine Partie im nächsten Jahr auslassen." Kicker betonte, dass keines der verendeten Tiere in den Handel gelangen werde.

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