Helmut Süßenbacher Österreich

Kärntner "Bordellkönig" (68) ist tot

Kärntner "Bordellkönig" (68) ist tot

Archivbild des Kärntner "Puff-Direktors" Helmut Süssenbacher beim Villacher Faschingsumzug. (© APA)

Süßenbacher
Archivbild des Kärntner "Puff-Direktors" Helmut Süssenbacher beim Villacher Faschingsumzug.
Einer der prominentesten Bordellbesitzer Österreichs, der Kärntner Helmut Süßenbacher, ist laut "Kleine zeitung" Montagmittag im Alter von 68 Jahren verstorben.

Der frühere Poker-Weltmeister erlag im LKH Villach einem Multiorganversagen. Süßenbacher hatte in seiner Karriere zahlreiche Nachtklubs betrieben, er machte auch als Spieler Schlagzeilen. Er war schon länger schwer krank, wegen seiner Diabetes wurde ihm im Jahr 2006 ein Bein amputiert. Der Rolls-Royce-Fahrer war eine schillernde Figur in der Rotlichtszene, er wurde aber auch wegen Menschenhandels angeklagt und musste ein Haftstrafe absitzen.

Als Süßenbacher sein Bein verlor, hatte er gesunden Humor bewiesen: Gegenüber einem Journalisten soll er gesagt haben: "Schreiben's, der Puffdirektor bekommt einen elektrischen Holzfuß".

Im Jahr 2000 war die schillerndste Figur der Kärntner Rotlichtszene wegen des Verdachtes des organisierten Menschenhandels verhaftet worden. Ihm wurde vorgeworfen, gemeinsam mit zwei ebenfalls in Haft befindlichen Männern rund 50 Frauen aus Rumänien der Prostitution zugeführt zu haben.

1997 knackte er in Graz einen Casino-Jackpot und gewann 1,51 Mio. Euro.

1994 wurde die Ehefrau des "Nachtklubkönigs", Helga (damals 37), Opfer einer Entführung. Die Kidnapper hatten eine Forderung in Millionenhöhe gestellt, andernfalls würden sie ihr Opfer töten. Die Frau kam am nächsten Tag frei.

Im Jahr 1989 war Süßenbacher wegen Hehlerei zu 23 Monaten Haft verurteilt worden.

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