Um 5 Mio. € Österreich

Flick-Witwe kauft ganze Straße, um Ruhe zu haben

Die Milliardärin Ingrid Flick hat mit der Kärntner Landesregierung eine Vereinbarung zu einem Verkehrsprojekt am Südufer des Wörthersees getroffen. Die Witwe des Industriellen Friedrich Karl Flick blättert über fünf Millionen Euro hin, um keinen Straßenlärm mehr ertragen zu müssen.

Wie Medien am Mittwoch berichteten, hatte die Kärntner Landesregierung am Dienstag einen Beschluss gefasst, wonach Flick 3,5 bis vier Millionen Euro für eine Verlegung der Süduferstraße bei Dellach samt Lückenschluss für den Radweg bezahlt und außerdem das Grundstück der alten Trasse für 1,5 Millionen Euro kauft.

Landeshauptmann Dörfler: "Glücksprojekt"
Durch den Deal wird Flicks Landbesitz am Wörthersee vergrößert und verkehrsberuhigt. Die 1,5 Millionen Euro Erlös aus dem Grundstücksverkauf - es geht um eine 900 Meter lange Straßentrasse - will Landeshauptmann Gerhard Dörfler (FPK) "zu 100 Prozent" in den Ausbau des Radwegenetzes investieren, wie er versicherte.

Dörfler verlieh außerdem seiner Zufriedenheit mit dem Projekt Ausdruck. Das sei eine "unglaublich positive Geschichte" und ein "Glücksprojekt". Gleichzeitig bat er, seinen Dank an die Flick-Stiftung auszurichten - einerseits für die Kostenübernahme, andererseits für ein Grundstück direkt am See, das Flick laut Dörfler für die nächsten 50 Jahre als öffentlichen Seezugang zur Verfügung stelle. Wie groß dieses Stück Land ist, konnte Dörfler nicht sagen.

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4 Kommentare
2004 Veteran (191)

Antworten Link Melden 0 am 14.07.2012 13:56

...noch die politiker sind schuld, denn der spruch lautet : das volk hatt die politiker, welche es verdient.

na dann auf das wahljahr 2013

klingelfee69 Newcomer (3)

Antworten Link Melden 0 am 12.07.2012 17:02

verständlich, dass frau flick nicht das gemeine volk in der nähe ihres millionenanwesens haben möchte! als frank stronach ein paar kilometer weiter eine untertunnelung der strasse für geplante wohnungsanlagen haben wollte, wurde er als profitgieriger spekulant abgewiesen. wahrscheinlich hat er sich gegenüber der kärntner landesregierung nicht grosszügig genug gezeigt... ein sittenbild eines ziemlich versumpften landes!

rotfeuerstachel Newcomer (7)

Antworten Link Melden 0 am 12.07.2012 14:54

Eine reiche Perosn die aus Ihren Eigennutzen einen Nutzen für die Allgemeinheit erreichte - eine neue Form von Ausgleich durch Reiche. Nur ist nicht zu erwarten das andere diesem Beispiel folgen werden, denn Gutheit und Habgier sind leider viel zu grosse Feinde, von Herzensgüte schon garnicht zu reden.

harleybear Routinier (64)

Antworten Link Melden 0 am 12.07.2012 13:25

die reichen können es sich richten

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