Cold-Case-Überprüfung Österreich

Jetzt rollt das FBI den Fall Kampusch neu auf

Jetzt rollt das FBI den Fall Kampusch neu auf

Kampusch war als Zehnjährige 1998 von Wolfgang Priklopil entführt worden und konnte im Sommer 2006 aus der Gefangenschaft flüchten (© APA)

KAMPUSCH
Kampusch war als Zehnjährige 1998 von Wolfgang Priklopil entführt worden und konnte im Sommer 2006 aus der Gefangenschaft flüchten
Am Freitag fällt der Startschuss für die Cold-Case-Überprüfung der Causa Natascha Kampusch. Nach Medienberichten wird ein internationales Steering Committee (ein Steuerungs- und Lenkungsausschuss, Anm.) die Entführung von Natascha Kampusch erneut durchleuchten.

Das bestätigte der Pressesprecher von Innenministerin Johanna Mikl-Leitner, Hermann Muhr. Dem siebenköpfigen Gremium gehört demnach auch ein ranghoher Vertreter der US-Bundesbehörde FBI (Federal Bureau of Investigation) an. Bereits Ende Juni hatte ein Parlamentsausschuss empfohlen, die Ermittlungen durch Cold Case-Spezialisten neuerlich evaluieren zu lassen.

+++ Fall Kampusch - jetzt greift das FBI ein +++

Deutscher BKA-Chef in Gremium
Bei der neuerlichen Überprüfung ist auch die Mitwirkung des Präsidenten des deutschen Bundeskriminalamts (BKA), Jörg Ziercke, fixiert. Für die neuerliche Evaluierung soll ein mit mindestens 14 Mitglieder besetztes "Projektteam" zuständig sein. Dieses ist ebenso mit hochrangigen Vertretern des Innen- und Justizministeriums, des Verfassungsschutzes, einem Staatsanwalt der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft, mehreren Kripobeamte und mindestens einem Vertreter des FBI und des deutschen BKA besetzt.

+++ Vater von Natascha verklagt Priklopil-Freund +++

Überprüfung dauert bis Ende des Jahres
Die gesamte Überprüfung soll bis Ende 2012 laufen. Dabei gehe es um eine "ordentliche und transparente Aufarbeitung des Falls", hieß es aus dem Innenministerium. Sollten sich neue Verdachtsmomente ergeben, müssten diese von österreichischen Behörden wiederum im Rahmen eines neuen Ermittlungsverfahrens geklärt werden.

+++ Angebliche Tochter: FPÖ-Mann ermittelte privat im Fall Kampusch +++

Verschörungstheorien und Mittäter-Gerüchte
Kampusch war als Zehnjährige 1998 von Wolfgang Priklopil entführt worden und konnte im Sommer 2006 aus der Gefangenschaft flüchten. Priklopil beging daraufhin Selbstmord. Immer wieder gab es in dem Fall Verschwörungstheorien und Gerüchte über mögliche Mittäter.

+++ "Wolfgang Priklopil war kein Einzeltäter" +++

Nächste Seite: Fall Kampusch - Die offenen Fragen
Seite 1 von 2 1 2


PS: Sind Sie bei Facebook? Werden Sie Fan von Heute.at!

Ihre Meinung

User haben auch diese Artikel gelesen

  • Heute-App downloaden:
  • Heute App für iOS
  • Heute App für Android

Ihre Meinung

4 Kommentare
unbekannt Veteran (118)

Antworten Link Melden 0 am 13.07.2012 16:55

die zeitungen zeigen immer wieder bilder von natascha ..warum den ???? warum nicht von priklopil??? den genau um den geht es und um eventuelle frei herumlaufende pädophpile ..warum wehren sich viee gegen weitere aufklärungsversuche ??? tatsache ist das es genug pädophile gibt ..also gehört jetzt aufgekälrt mit wem der täter kontakt hatte ..kampusch ist nebensache ,die soll sich nicht immer in zeitungen fotografieren lassen ,dann hat sei auch mehr ruhe die sie ja will ,se wird vielleicht irgendann mal befragt werden und das war es dann ,keiner hält sie auf irgendwo in ruhiges leben u führen

christian1965 Veteran (645)

Antworten Link Melden 0 am 13.07.2012 13:34

die kampusch schweigt, warum muss die obrigkeit dauernd in dem fall herumstochern und versuchen diesen doch noch aufzuklären, wenn die einzig betroffene nicht bereit ist zur aufklärung beizutragen? warum immer mehr geld verschwenden? sie möchte doch dauern in ruhe gelassen werden, also tut ihr den gefallen!

MissFinnland Newcomer (1)

Antworten Link Melden 0 am 13.07.2012 10:11

...Gesicht nicht mehr sehen..
Es ist tragisch was sie erlebt hat, keine Frage.. aber andere haben viel schlimmeres durchgemacht..
Sie drängt sich jedesmal in die Öffentlichkeit obwohl sie doch gar nicht so präsent sein wollte...

Bitte, es ist passiert, man kann es nicht mehr ändern. Punkt schluss, aus..

FBI und Polizei sollten sich lieber um Pädophile kümmern... ist viel wichtiger als wie rausfinden zu wollen warum wieso weshalb...

phoenix Veteran (182)

Antworten Link Melden 1 am 13.07.2012 09:37

eig. interessiert das noch kaum jemanden---vielleicht gut für schulungszwecke bei der polizei.....
gut und schön ist:sie ist am Leben--aber frei???

schlecht ist:ihr peiniger war zu feige ,dafür gerade zu stehen--was wäre gewesen, wenn er noch gelebt hätte???dann wäre er womöglich in 20 jahren wieder vor ihrer türe gstanden---

so wie es jetzt ist, passt doch alles---mädl/frau lebt, täter tot

Mehr Kommentare anzeigen
Weitere Artikel aus Österreich

Fotoshows aus Österreich (10 Diaserien)