Neunjährige erneut befragt Österreich

"Entführungsversuch" in Kärnten war Fehlalarm

VERSUCHTE ENTFÜHRUNG VON NEUNJÄHRIGER SCHEITERTE

Ein Bild des Hotelressorts in Seeboden, wo sich der angebliche Entführungsversuch ereignete

VERSUCHTE ENTFÜHRUNG VON NEUNJÄHRIGER SCHEITERTE

Ein Bild des Hotelressorts in Seeboden, wo sich der angebliche Entführungsversuch ereignete

Die Polizei geht nach dem Fall einer versuchten Kindesentführung am Millstätter See am Mittwochabend nun von einem Fehlalarm aus. Bei dem Mann, der zunächst der versuchten Entführung verdächtigt wurde, handelte es sich um einen Betrunkenen.

Nach einer neuerlichen Einvernahme des Kindes sei von einer Bedrohung nicht mehr auszugehen, sagte ein Polizeisprecher. Demnach dürfte ein Betrunkener dem Mädchen einen Kabelbinder um das Handgelenk gelegt haben und dann weitergegangen sein. Die Suche nach dem Mann läuft aber weiter.

Zuvor war die Exekutive davon ausgegangen, dass der Unbekannte das Mädchen aus Villach, das am Millstätter See eine Woche in einem Feriencamp verbrachte, entführen wollte. Er sei jedoch geflüchtet, als das Kind zu schreien begann.

Kabelbinder stammen von Radrennen
Dabei soll es mit Kabelbindern gefesselt worden sein. Doch von einer Bedrohung für das Mädchen ist nun nicht mehr auszugehen. Kabelbinder lagen in dem Ferienressort zuhauf herum, weil zuvor ein Radrennen stattfand und die Teilnehmer damit ihre Startnummern befestigt hatten.

In einer neuerlichen Befragung des Mädchens im Beisein seiner Mutter bestätigte es seine ersten Angaben, war aber weniger aufgeregt und fügte an, dass der Mann nach Alkohol gerochen habe. Das führte die Polizei zu den neuen Erkenntnissen.


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