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Freiwillige Helfer im Dauereinsatz

Freiwillige Helfer im Dauereinsatz

Die Helfer haben einiges zu tun (© Heinz Weeber)

Murenabgang
Die Helfer haben einiges zu tun
Die meisten Österreicher nutzten das Wochenende zur Entspannung. Nicht so die mehr als 1200 freiwilligen Feuerwehrleute, die in der Steiermark gegen Regen, Sturm und Muren ankämpften. Der Bezirk Liezen wurde österreichweit am schlimmsten vom Unwetter getroffen.

Eine zehn Meter hohe Mure verwüstete 70 Häuser in St. Lorenzen: "Es ist, wie wenn die Großeltern vom Krieg erzählen", beschreibt Feuerwehrmann Heinz Freshner (34) das Ausmaß der Zerstörung. Und Liezens Kommandant Walter Danklmeier fügt hinzu: "Bis alles wieder hergerichtet ist, haben wir das Jahr 2013."

Die meisten Helfer sind seit dem Muren-Alarm Samstagfrüh fast durchgehend im Einsatz. Einige sogar noch länger: Jan Stocker (23) von der Feuerwehr St. Lorenzen kämpft schon seit Freitag, 20 Uhr, gegen Hochwasser an, hatte bis Sonntagabend nur vier Stunden geschlafen.

Der ÖBB-Monteur nahm sich extra zwei Tage Urlaub, um zu helfen. Sonntag erhielten die erschöpften Feuerwehrleute bei den Aufräumarbeiten Hilfe vom Bundesheer. Aber die meisten wollen weiterarbeiten. Kommandant Danklmeier: "Jeder möchte helfen. Und wir haben hier sehr verständnisvolle Chefs. Sie geben den freiwilligen Feuerwehrleuten auch am Montag frei."

Jörg Michner

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