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Polizei ermittelt gegen junge Verkehrsrowdys

Polizei ermittelt gegen junge Verkehrsrowdys

Die Verdächtigen sollen unzählige Male andere Verkehrsteilnehmer mutwillig provoziert haben, untersucht wird auch ein Zusammenhang mit einem Todescrash, den ein 17-jähriger Lehrling mit dem Leben bezahlen musste (© Fotolia)

Verkehrsrowdy Ärger im Straßenverkehr
Die Verdächtigen sollen unzählige Male andere Verkehrsteilnehmer mutwillig provoziert haben, untersucht wird auch ein Zusammenhang mit einem Todescrash, den ein 17-jähriger Lehrling mit dem Leben bezahlen musste
Die Polizei ermittelt gegen drei mutmaßliche Verkehrsrowdys im Kärntner Lavanttal. Mehr als 100 Mal wurden die jungen Erwachsenen innerhalb der vergangenen dreieinhalb Jahre angezeigt. Sie sollen andere Verkehrsteilnehmer mutwillig provoziert haben, indem sie diese zum Abbremsen nötigten, von der Straße abdrängten oder auf Fußgänger losfuhren.

Nach einem Verkehrsunfall in St. Paul im Lavanttal am 11. Juli, bei dem ein 17-jähriger Lehrling getötet wurde, gab es am vergangenen Samstag laut Medienberichten einen Trauermarsch an der Unfallstelle. Dabei habe es einen Protest gegen diese drei Jugendlichen aus dem unteren Lavanttal gegeben - es wird gemutmaßt, dass das Trio mit dem tödlichen Unfall in Zusammenhang steht.

Wer saß beim Todescrash hinter dem Steuer?
Noch ist unklar, wer den Frontalzusammenstoß damals verursacht hat - Ermittlungen dazu sind noch im Laufen. Als verdächtig gilt ein 19 Jahre alter Lavanttaler, der aber bestreitet, hinter dem Steuer gesessen zu sein. Der 19-Jährige soll unbestätigten Angaben zufolge einer dieser drei Jugendlichen sein. Der 16 Jahre alte Beifahrer des Getöteten gab jedenfalls an, den 19-Jährigen erkannt zu haben.

+++ Frontalcrash: In diesem Wrack starb ein 17-jähriger Lehrling +++

Die Polizei hat auch zu dem Unfall umfangreiche Ermittlungen eingeleitet. Die Standortdaten des Handys des Verdächtigen sollen ausgewertet werden, ebenso DNA-Spuren. Es werde in alle Richtungen ermittelt und man tue alles, um die Bevölkerung zu schützen, hieß es bei der Polizei.

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