Zündler im Burgenland Österreich

Buben (10,11) fackeln 250 Ballen Stroh ab

Ein "kleines Feuer" haben die Buben laut eigener Aussage angezündet, doch dann kam der Wind und alles lief aus dem Ruder

Ein "kleines Feuer" haben die Buben laut eigener Aussage angezündet, doch dann kam der Wind und alles lief aus dem Ruder

Ein "kleines Feuer" haben die Buben laut eigener Aussage angezündet, doch dann kam der Wind und alles lief aus dem Ruder

Ein "kleines Feuer" haben die Buben laut eigener Aussage angezündet, doch dann kam der Wind und alles lief aus dem Ruder

In Frauenkirchen (Bezirk Neusiedl am See) sind Sonntagabend 250 Ballen Stroh abgebrannt. Wie sich herausstellte, dürfte das Feuer unabsichtlich von zwei Buben entfacht worden sein. Die Kinder im Alter von zehn und elf Jahren zündelten auf dem Rübenplatz direkt neben dem Stroh.

"Wahrscheinlich haben die beiden auch geraucht", so ein Polizist heute, Dienstag. Der Schaden wird auf mehr als 11.250 Euro geschätzt, hieß es von der Exekutive.

Löschen unmöglich
Gegen 19.00 Uhr musste die Freiwillige Feuerwehr Frauenkirchen am Sonntag zu dem Brand ausrücken. "Löschen wäre unmöglich gewesen. Die Feuerwehrleute haben das Stroh kontrolliert abbrennen lassen", erklärte ein Ermittler. Die beiden Buben waren von Zeugen gesehen worden.

250 Strohballen in Flammen

Die Feuerwehr Frauenkirchen war mit 29 Mann im Einsatz
Die Feuerwehr Frauenkirchen war mit 29 Mann im Einsatz
Bub gestand zerknirscht
"Zuerst haben sie alles abgestritten. Nachdem ihm die Eltern ins Gewissen geredet haben, ist einer der beiden dann am nächsten Tag zu uns gekommen und hat gestanden, dass sie ein kleines Feuer gemacht haben. Als ein Windstoß kam, fing das Stroh Feuer, die beiden haben Angst bekommen und sind davongefahren. Wahrscheinlich wird auch der zweite Bub die Tat gestehen, wir müssen heute noch einmal mit ihm reden", berichtete ein Polizist.

Eltern müssen zahlen
Mit strafrechtlichen Konsequenzen haben die zwei Burschen aufgrund ihres Alters nicht zu rechnen, die Eltern werden allerdings für den Schaden aufkommen müssen, meinte der Beamte. Ob es bei dieser Schadenssumme bleiben werde, sei noch unklar und müsse erst ermittelt werden. "Vielleicht sind auch der Asphalt und Schienen, die sich ganz in der Nähe befinden, in Mitleidenschaft gezogen worden."

APA/red.


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