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Heute im Brennpunkt: Hausräumung in Wien | Nahost-Konflikt

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25.07.2012

Kommentar von Christiane Tauzher

Francos "Peppi"

Christiane Tauzher

Christiane Tauzher schreibt regelmäßig Kommentare für "Heute" (© Marcus Mezera)

Franco Andolfo tat niemandem weh. Keine Skandale pflastern sein Leben, das nun zu Ende ging. Für seine Minestrone war er berühmt und für seinen Schmusegesang, der echter klang als bei anderen.

In der Eden oder am Wörthersee oder sonstwo. Immer unter buschigen schwarzen Augenbrauen und einer großen Anzahl an pechfarbenen Kopfhaaren, die sich wunderbarerweise auch in reifen Jahren nicht lichteten. Wenn er auftrat, bewegte sich die Haarpracht nicht. Dass Herr Andolfo früher gern erzählte, "ohne seinen Peppi" keinen Schritt vor die Tür zu machen, schürte die Vermutung, auf des beliebten Barden Haupt säße ein Toupet.

Nicht allein die Tatsache, dass er als gebürtiger Italiener Teilperücke trug, schien erstaunlich, sondern seine Offenheit, damit umzugehen. Als wäre der Verlust des kostbaren Eigenhaares keine Tragödie. An dieser Stelle sollte erwähnt sein, dass Herr Andolfo einen winzigen Hund besaß, der auf den Namen Pépé hörte, und der ihn lange Zeit begleitete. Ein "Peppi" auf vier Beinen. Der eindeutige Beweis dafür, dass das Gerücht vom Toupet an den Haaren herbeigezogen ist.
(© Christiane Tauzher)

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