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26.07.2012

Pfändertunnel 7 km-Markierung

Todes-Röhre nach Unfalldramen jetzt sicherer

Die 21-Jährige ist beim Frontalunfall im Pfändertunnel tödlich verletzt worden

21-Jährige ist beim Frontalunfall im Pfändertunnel tödlich verletzt worden (© REINHARD MOHR (APA))

Als Konsequenz aus der Unfallserie in der neuen Pfändertunnelröhre auf der Rheintalautobahn (A14) bei Bregenz wurden in der Nacht auf Donnerstag reflektierende Erhöhungen auf der Fahrbahntrennlinie aufgebracht. Sie sollen  die Fahrt durch den Pfändertunnel sicherer machen.

Schweißausbruch, Beklemmungsgefühl, erhöhter Puls, Schwitzen oder Herzrasen: Viele Österreicher haben Angst vor Tunnel-Fahrten. Und das wirkt sich oft auf die Fahrweise aus. Oftmals ist auch Übermüdung ein Grund für Unfälle in Tunneln. Fakt ist: Seit der Eröffnung der zweiten Pfändertunnelröhre Anfang Juli gab es bereits vier Unfälle und 13 verletzte Personen.

Profilmarkierung
Jetzt hat die Asfinag die Notbremse gezogen und Profilmarkierungen am Boden angebracht. Diese sollen Autofahrer in der knapp sieben Kilometer langen Strecke durch den Tunnel mittels einem akustischen Signal beim Überfahren auf ihr Fehlverhalten aufmerksam machen.

"Der Pfändertunnel ist mit 30.000 Fahrzeugen pro Tag im Gegenverkehr nur mit hoher Konzentration zu befahren. Höchste Aufmerksamkeit ist deshalb oberstes Gebot. Einhaltung des Überholverbots, genügend Abstand und die Einhaltung der Geschwindigkeitsvorgabe sind hier unerlässlich", so Kommandant Hubert Übelher.

35.000 Euro
Gerade die Unfallgefahr durch Unachtsamkeit oder Sekundenschlaf kann durch die Markierung deutlich reduziert werden. Die Gesamtkosten dieser Maßnahme bezifferte die Asfinag mit rund 35.000 Euro.


Der rund 6,6 Kilometer lange Pfändertunnel ist seit 1980 einröhrig in Betrieb. Mit der Verkehrsfreigabe der neuen Weströhre am 25. Juni 2012 wurde zugleich die Oströhre für ein Jahr für eine Generalsanierung gesperrt. 2013 sollen beide Röhren in Betrieb gehen. Damit sollen die verkehrsgeplagten Bregenzer entlastet und durch die Trennung der Verkehrsströme die Verkehrssicherheit erhöht werden.


 



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