49 Anzeigen "gesammelt" Österreich

Todeslenker (19) raste absichtlich frontal in Auto

In diesem Wrack starb der 17-Jährige

In diesem Wrack starb der 17-Jährige (© FF St. Paul)

Frontalcrash: 17-Jähriger tot

Feuerwehreinsatz Todesfall
Ein 17 Jahre alter Kärntner ist bei einem Verkehrsunfall am Mittwochabend in St. Paul im Lavanttal in Kärnten bei einem Verkehrsunfall getötet worden. Sein 16-jähriger Beifahrer wurde schwer verletzt, als es laut Polizei zu einem Frontalzusammenstoß mit einem entgegenkommenden Pkw kam.
Schockierende Details kommen nach einem tragischen Verkehrsunfall in St. Paul im Lavanttal (Kärnten) vor drei Wochen zutage. Der 19-Jährige, der mit seinem Auto frontal in ein entgegenkommendes Fahrzeug raste, soll dies mit Absicht getan haben. Beim Unfall starb der 17-jährige Lenker des anderen Autos, sein 16-jähriger Beifahrer wurde schwer verletzt.

Der Frontal-Crash ereignete sich am 11. Juli auf der Landesstraße in St. Paul. Der Lehrling Florian Paulitsch (17) musste dabei sein Leben lassen, als ein Lavamünder (19) ohne Führerschein absichtlich in den anderen Wagen raste. Nach dem Unfall flüchtete der Leichtverletzte zu Fuß, wurde von der Polizei aber aufgegriffen. Ende Juli wurde er schließlich in U-Haft genommen - wegen Flucht-, Wiederholungs- und Verdunkelungsgefahr, berichtet die Kleine Zeitung.

Der Beifahrer des Unfallopfers, der den Unfall schwer verletzt überlebte, hatte den Todeslenker beim Weglaufen identifiziert. Ans Licht kam nun, dass der Täter vorbestraft ist - ein "Nötigungsdelikt im Straßenverkehr", eine Verurteilung wegen falscher Aussage, eine weitere wegen schwerer Sachbeschädigung, Diebstahl und der "Vortäuschung einer mit Strafe bedrohten Handlung". Insgesamt 49 Anzeigen habe er bei der Bezirkshauptmannschaft "gesammelt", zehn vor Gericht.

Teil einer "Rowdy-Bande"
Das Schlimme: Obwohl dem 19-Jährigen der Führerschein schon vor längerer Zeit wegen "fehlender Verkehrszuverlässigkeit" entzogen wurde und er in U-Haft sitzt, fühlt man sich im Bezirk nicht mehr sicher im Straßenverkehr. Bekannt wurde nämlich auch, dass der Angestellte nur einer von mehreren Verkehrsrowdys sein soll, die im Verkehr absichtlich provozieren.

Bereits mehr als 100 Anzeigen sollen am Konto des Trios stehen. Der 19-Jährige soll es mit seinen 18- und 19-jährigen Freunden darauf anlegen, Autos abzudrängen, frontal auf sie zuzufahren oder auf Fußgänger zuzurasen, um sie zu erschrecken und einzuschüchtern.


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1 Kommentar
unbekannt Newcomer (1)

Antworten Link Melden 0 am 15.03.2013 02:06

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