Zur Schlachtung bestimmt Österreich

Panischer Stier verletzte Landwirt schwer

Stier

Symbolbild

Stier

Symbolbild

Beim Verladen eines zur Schlachtung bestimmten Stieres in einen Lkw wurde am Montag im Bezirk Oberwart im Südburgenland ein Landwirt schwer verletzt. Der 54-jährige wurde gegen eine Rinderbox gedrückt und schwebt in Lebensgefahr.

Der zur Schlachtung bestimmte Bulle sollte in der Früh im Stall in einen Lkw verladen werden. Damit das Tier nicht ausreißen konnte, wurde ein Traktor neben den Lkw gestellt. Als sich der Stier bereits auf der Laderampe befand, geriet er in Panik. Das zwischen 800 und 900 Kilogramm schwere Tier sprang über die Motorhaube des Traktors und drückte daraufhin den Bauern gegen eine Rinderbox.

Nach Lungenriss in Tiefschlaf versetzt
Der Verletzte wurde mit dem Notarzthubschrauber Christophorus 16 zunächst in das Krankenhaus Oberwart gebracht und dann in die Grazer Universitätsklinik überstellt. Laut ORF Burgenland hatte der 54-Jährige einen Lungenriss erlitten. Der Patient wurde in den Tiefschlaf versetzt. Er befand sich nach dem Unfall in Lebensgefahr.

Ein Tierarzt verabreichte dem Stier mit einem Blasrohr ein Beruhigungsmittel. Dem Bullen steht weiterhin die Schlachtung bevor. Auch ein zweiter Stier hätte am Montag abtransportiert werden sollen: "Aber dazu ist es nicht mehr gekommen", so ein Polizist. Die Erhebungen über den Hergang des Unfalls seien noch nicht abgeschlossen, hieß es Dienstagnachmittag von der Polizei.


PS: Sind Sie bei Facebook? Werden Sie Fan von Heute.at!

Ihre Meinung

Ihre Meinung

Fotoshows aus Österreich (10 Diaserien)
Weitere Interessante Artikel