Aktivitäten der Österreicher Österreich

Fernsehen in Freizeit beliebter als Sex

Fernsehen in Freizeit beliebter als Sex

Ehe ohne Sex sei ein "Gräuel", meinte der Richter (© Fotolia)

Sex Probleme Kein Sex
Wir Österreicher sind wahre Sex-Muffel: Fernsehen ist weiter unsere Lieblingsbeschäftigung, gefolgt von Telefonieren. Sex hingegen ist nur auf Platz 15!

Fernsehen bleibt unangefochten die wichtigste Freizeitaktivität der Österreicher. 94 Prozent schauen regelmäßig - wenigstens einmal pro Woche - fern. Auf den weiteren Plätzen folgen Telefonieren von zu Hause aus (89 Prozent), Radio hören (87 Prozent) und Zeitung bzw. Zeitschriften lesen mit 86 Prozent und Telefonieren von unterwegs (78) Prozent.

Fernsehen als Zweitbeschäftigung
"Fernsehen wird jedoch zunehmend zu einer sogenannten 'Sekundäraktivität'", sagte Reinhold Popp, der Leiter des Zentrums für Zukunftsstudien (ZfZ) der FH Salzburg, wo die Studie durchgeführt wurde. Während des Fernsehens wird nämlich gegessen, telefoniert, die Wäsche gebügelt oder auch gelesen.

Kaffe trinken & Kuchen essen
Beschäftigung mit Familie (76 Prozent) und Partner (67 Prozent) haben ebenfalls einen hohen Stellenwert. "Große Begeisterung gibt es in Österreich auch für Kaffee trinken bzw. Kuchen essen", erläuterte Popp. Jeder Siebente tut das regelmäßig. Über wichtige Dinge reden (68 Prozent), ausschlafen (64 Prozent), sich mit dem Computer beschäftigen (62 Prozent), Internet bzw. Online-Dienste nutzen (45 Prozent), faulenzen bzw. nichts tun (44 Prozent) sowie mit den Kindern spielen (40 Prozent) zählen in Österreich ebenso zu den häufigsten Freizeitaktivitäten.

Sex weit abgeschlagen
Erotik und Sex schaffen es gerade noch unter die Top 15 - bei 38 Prozent zählt dies zu den regelmäßig ausgeübten Aktivitäten in der Freizeit. Bei der Frage nach den Wunsch-Aktivitäten spielt Sex schon eine wichtigere Rolle: Hier liegt mehr Sex und Erotik mit 43 Prozent relativ weit vorne. Nicht unter die ersten 15 Plätze schaffte es Sport.

Wunschkonzert
Zu den Aktivitäten, die Österreicher am liebsten ausüben würden, zählen spontan zu sein (57 Prozent), ausschlafen (55 Prozent) und faulenzen ex aequo mit Zeit mit dem Partner zu verbringen mit je 46 Prozent. Je 44 Prozent der Befragten wollen sich mehr mit der Familie beschäftigen und Freunde bzw. Bekannte zu Hause treffen.

Interessant auch, welche Freizeitaktivitäten die Österreicher künftig lieber weniger häufig ausüben würden. Dazu zählen Online-Shopping bzw. E-Commerce (90 Prozent), Videospiele spielen (88 Prozent), telefonieren (86 Prozent), Gottesdienste besuchen (84 Prozent) sowie Internet bzw. Online-Dienste nutzen (84 Prozent).


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