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06.09.2012
In Wohnhaus attackiert
Mann bei Raubüberfall brutal niedergestochen
Das Opfer wurde durch mehrere Messerstiche verletzt (© dpa)
"Im Gegensatz zum ersten Mal hat er ihnen dieses Mal aber nichts gegeben. Darauf versetze ihm einer der Männer mit einem Messer einen Stich in den Oberschenkel." Die Täter fesselten ihr Opfer mit Klebeband, verklebten ihm den Mund und durchsuchten das Haus. Im ersten Stock brachen sie gewaltsam einen Tresor auf und flüchteten. Ob und in welcher Höhe das Duo Beute gemacht haben, war vorerst noch unklar.
Der 80-Jährige schleppte sich nach dem Überfall gefesselt rund 150 Meter zum Nachbarhaus. "Er ist gegen 15.00 Uhr plötzlich bei mir in der Stube gestanden", erzählte Nachbarin Gertrude Wolfesberger. "Sein Gesicht und sein rechter Fuß waren voller Blut. Im Gesicht hing ein Stück Klebeband. Er hat mir erzählt, dass er überfallen wurde." Die Krankenschwester verständigte sofort die Einsatzkräfte. "Dann habe ich ihn auf das Sofa gelegt und einmal das Blut abgewaschen. Ich wollte ihm noch die Hose aufschneiden, da ist aber schon die Rettung gekommen."
Der Hausbesitzer wurde mit dem Rettungshubschrauber ins Unfallkrankenhaus Salzburg geflogen. "Der Mann steht unter Narkose und wird gerade operiert. Er hat ganz sicher eine Stichwunde erlitten. Bei den anderen Wunden ist noch nicht ganz klar, ob sie von Stichen, Schlägen oder einem Sturz herrühren", sagte Unfallchirurg Lois Schwaiger am Donnerstagnachmittag. Laut dem Mediziner besteht aber keine Lebensgefahr.
Die Polizei hat eine Großfahndung mit Hubschrauber und Suchhunden eingeleitet. Der Einsatz blieb zunächst aber ohne Erfolg. Die Täter dürften mit einem weißen Kastenwagen unterwegs sein. Laut Zeugenaussagen könnte auch ein dritter Mann in die Tat involviert gewesen sein. Die Verdächtigen werden als südländische Typen und auffällig klein beschrieben. Ein Mann soll bei dem Überfall eine rote Jacke getragen haben.
Wie die Polizei Straßwalchen berichtete, hat sich Donnerstagmittag eine Gemeindebürgerin gemeldet, weil sie verdächtige Männer in der Nachbarschaft herumstreifen sah. Die Polizei rückte aus, konnte aber keine Personen ausfindig machen.
APA/red
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