Streit um Straße: Österreich

Bürger-Aufstand gegen Milliardärin Flick

Gleiches Recht für alle – auch am Ufer der Superreichen am Kärntner Wörthersee! Das fordern jetzt 1300 Bürger, die in der Nachbarschaft der Flicks leben. Stein des Anstoßes ist der jüngste Deal der Milliardärsfamilie: Sie hat nämlich das Land Kärnten dazu bewegt, die Uferstraße zu verlegen.

In Zukunft soll sie nicht – wie bisher – mitten durch das Milliardärsgrundstück, sondern außen herum führen. Verständlicherweise fragen sich viele Bürger, was ihnen das bringt – und ob Landeshauptmann Gerhard Dörfler (FPK) die Straße auch für den gewöhnlichen "Kuhbauern Sepp" verlegen würde.

Weil den Anrainern das unwahrscheinlich scheint, haben sie eben 1300 Unterschriften gesammelt. Mit der Unterstützung von SP und Grünen soll der Protest jetzt auch im Kärntner Landtag Thema werden. Allerdings ist der ja momentan außer Gefecht, weil – wegen Korruptionsaffären der Landesführung – Neuwahlen anstehen. Gut, dass im Fall der Flick-Straße Geld sicher keine Rolle spielt.

Von Lisa Steiner

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1 Kommentar
Ludwig54 Veteran (196)

Antworten Link Melden 0 am 14.09.2012 00:24

Verlegung hin oder her. Wie lange wird der bestehende Weg bereits regelmäßig ungehindert genutzt? Länger als 30 Jahre?
Wenn ja dann hat Der/Diejenige das Recht diese Nutzung weiterhin auszuüben denn dann hat er die Nutzung ersessen soviel mir bekannt ist. Und wenn das so ist dann können sie Ersatzstrassen bauen soviel sie wollen und Geld haben soviel sie wollen. Es sei denn Der/Diejenige läßt sich ins Bockshorn jagen.
Also nur die PAPPN auftun und sich nichts gefallen lassen würde ich sagen.

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