3 Wanderunfälle Österreich

Deutscher überlebte 115-Meter Absturz in Tirol

Wanderer

Ein Deutscher stürzte 115-Meter in die Tiefe und lebt, eine Wanderin aus Niederösterreich hatte weniger Glück.

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Ein Deutscher stürzte 115-Meter in die Tiefe und lebt, eine Wanderin aus Niederösterreich hatte weniger Glück.

Einen 115-Meter-Absturz, 35 Meter davon im freien Fall, hat am Montag, 17. September, ein deutscher Urlauber oberhalb von Eben am Achensee im Tiroler Bezirk Schwaz überlebt. Eine 63-jährige Niederösterreicherin hatte bei ihrem Absturz vom Hochschwab weniger Glück und verstarb an ihren Verletzungen. Auch ein Deutscher ließ sein Leben in den Bergen.

Die aus Heidelberg stammenden Touristen waren von der Bärenbadalm in Richtung Perchtental (Tirol) unterwegs. In einem steilen Waldstück verlor der 55-Jährige den Halt und blieb nach dem Sturz in einer Schotterrinne liegen. Seine Frau musste über den Wanderweg weiter absteigen, um Hilfe zu organisieren, berichtete die Polizei. Der Deutsche wurde schwer verletzt in die Innsbrucker Universitätsklinik geflogen.

63-Jährige stürzte vom Berg in Tod
Zu einem weiteren, aber diesmal tödlichen, Unfall kam es am selben Tag im Bezirk Bruck an der Mur. Eine 63-jährige Niederösterreicherin befand sich auf dem Wanderweg zum Hochschwab, als sie circa 100 Meter tief abstürzte. Da ihr Ehemann in diesen Höhen keinen Handyempfang hatte, musste er absteigen, bevor er die Einsatzkräfte alamieren konnte. Doch die Hilfe kam zu spät, denn die Wanderin erlag ihren Verletzungen.

72-Jähriger tödlich verunglückt
Ein 72-jähriger Deutscher ist am Dienstag bei einer Wanderung in St. Gallenkirch (Montafon) tödlich verunglückt. Er geriet auf einem leicht abschüssigen Teil des Wanderwegs ins Stolpern, stürzte und schlug mit dem Kopf auf einem Stein auf. Sofortige Wiederbelebungsversuche von Begleitern blieben erfolglos, teilte die Landespolizeidirektion mit.

Der Mann aus Bad Königshofen (Bayern) gehörte einer 22-köpfigen Wandergruppe an, die am Vormittag in Richtung Versettlaspitze (2.372 Meter) unterwegs war. Der mit dem Rettungshubschrauber eingeflogene Notarzt konnte nur noch den Tod des 72-Jährigen feststellen.


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