Dänisches Gericht entscheidet Österreich

Schicksalstag für den entführten Oliver (5)

Schicksalstag für den entführten Oliver (5)

Vom eigenen Vater entführt: Oliver (5) (© Privat)

Oliver
Vom eigenen Vater entführt: Oliver (5)
Seit Anfang April wartet Marion W. (40) ungeduldig auf diesen Tag: Heute kommt das Gerichtsurteil, ob ihr Sohn Oliver (5) endlich zurück zu ihr nach Graz darf. Oder ob er bei seinem Vater in Dänemark bleibt. Denn Thomas S. (40) hatte den Buben entführt, weil er die Obsorge der Mutter nicht anerkennen wollte (Heute berichtete).

Marion ist optimistisch, dass sie ihren Oliver bald wieder bei sich hat. Denn vor Gericht flog der Schwindel des Vaters auf: Er hatte seinen Obsorgeantrag in Dänemark später gestellt, als er bislang behauptet hatte – somit brach seine Argumentationslinie zusammen.

Aber auch eine Gutachterin stellte Thomas S. ein vernichtendes Zeugnis aus: Beim einem kurzen Treffen zwischen Oliver und seiner Mutter vor zwei Wochen zeigte sich der kleine Bub schwer traumatisiert.

Jörg Michner


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1 Kommentar
elise2727 Routinier (11)

Antworten Link Melden 0 am 26.09.2012 08:18

warum das Gutachten gegen Thomas sprechen soll. Schließlich wollte der Bub von der Mutter nichts wissen. Das muß einem doch zu denken geben.
... und dass von den Medien immer von der Entführung durch den Vater gesprochen wird ist eigentlich auch unklar. Schließlich war es die Mutter die einfach den Sohn genommen hat und "gegangen" ist. Also wer hat jetzt den Bub als erster "enführt"!

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