Milliardärs-Protest am Wörthersee Österreich

Auch Heidi Horten unterschreibt gegen Flick-Straße

Auch Heidi Horten unterschreibt gegen Flick-Straße

Heidi Horten (links) (© picturedesk)

Heidi Horten (links)
Heidi Horten (links)
In Maria Wörth ist am Sonntag erneut gegen die geplante und von der Regierung bereits beschlossene Verlegung der Straße am Wörthersee-Südufer protestiert worden. Profitieren würde davon vor allem die Flick-Stiftung.

Die Flick-Grundstücke sololen künftig nicht mehr von der Straße gequert, sondern umfahren werden. Die Süduferstraße am Wörthersse soll deswegen auf fast 900 Metern Länge verlegt werden. Konkret sollen Straße und Radweg über einen bewaldeten Hügel und durch einen neu zu bauenden Tunnel verlaufen - finanziert von der Flick Stiftung im Abtausch mit der Straße. Als „Zuckerl“ für die Bevölkerung wird mit einem Lückenschluss im Radweg argumentiert.

Trotzdem waren am Sonntagnachmittag Hunderte Demonstranten auf jenem Teil der Süduferstraße unterwegs, der schon bald Privatbesitz sein soll. Auf den mitgebrachten Transparenten stand u.a. zu lesen: „Stop dem Uferraub“, und „Der See gehört uns“.

Auch Milliardärin Horten protestiert
 Die Gegner der Straßenverlegung haben schon 1.500 Unterschriften gesammelt, sogar Milliardärin Heidi Horten - ebenfalls Anrainerin - hat unterschrieben. In der Landesregierung ist die Straßenverlegung zugunsten der Flickstiftung einstimmig beschlossen worden, auf Initiative von Landeshauptmann Gerhrad Dörfler (FPK). Die SPÖ fühlt sich mit falschen Informationen über den Tisch gezogen und will als Konsequenz künftig keinem dringlichen Antrag in Regierungssitzungen mehr zustimmen.

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