Von Brasilien ausgeliefert Österreich

Zuhälter nach drei Jahren Flucht von BKA geschnappt

Das Bundeskriminalamt überführte den Verurteilten nach Österreich

Das Bundeskriminalamt überführte den Verurteilten nach Österreich (© GEORG HOCHMUTH (APA))

Sexstrolch
Ein Jahr entging der Sex-Strolch den österreichischen Behörden.
Erfolg für das Bundeskriminalamt (BKA): Nach dreijähriger Flucht klickten für den Tiroler Herbert P. in Brasilien die Handschellen. Der Verurteilte wurde an Österreich ausgeliefert.

Rückblick: Am 24. September 2009 werden zehn Personen von einem Innsbrucker Schöffengericht wegen Zuhälterei und grenzüberschreitendem Prostituiertenhandel mit bis zu 235 Ungarinnen schuldig gesprochen. Dabei verhängte ein Innsbrucker Schöffengericht unbedingte Freiheitsstrafen von drei Jahren über die beiden "Köpfe", darunter der Tiroler Herbert P. Der arbeitslose Hauptangeklagte, der bereits zu Prozessbeginn mit Frau und Kind in Brasilien "urlaubte", trat seine Strafe jedoch nie an - er setzte sich nach Brasilien ab.

Am Abend des 28. September 2012 wurde Herbert P. schließlich nach über dreijähriger Flucht von den Zielfahndern des BKA wieder nach Österreich gebracht und den österreichischen Justizbehörden übergeben. Der Verurteilte wurde bereits im Vorjahr von den brasilianischen Behörden in der Provinz Maranhao festgenommen worden. Im August stimmte der oberste Gerichtshof in Brasilien der Auslieferung zu, P. wurde nach Österreich überstellt.


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