Polizeischutz für Bedrohte Österreich

Student kündigt Amoklauf an MedUni Graz an

Student kündigt Amoklauf an MedUni Graz an

An der MedUni Graz wurde ein Amoklauf angekündigt (© Jacktd)

An der MedUni Graz wurde ein Amoklauf angekündigt
An der MedUni Graz wurde ein Amoklauf angekündigt
Angst und Schrecken an der MedUni Graz: Ein deutscher Student kündigte einen Amoklauf an und versuchte, sich eine Waffe zu besorgen. Der Deutsche soll seit 2011 die Uni regelrecht terrorisieren. Bedrohte stehen nun unter Polizeischutz, nach dem Mann wird gefahndet.

Bereits 2011 soll der Mann erst einen Professor attackiert und verletzt haben, Anfang 2012 wurde er randalierend im Speisesaal der Hauptküche des LKH-Uniklinikums von Polizeibeamten kurzzeitig festgenommen. Der Deutsche soll an einer paranoid-schizoiden Persönlichkeitsstörung leiden, berichtet die Kleine Zeitung. Nach den Vorfällen einigte sich die Uni auf eine Therapie, damit der Deutsche weiter studieren dürfe.

Behandeln soll sich der Student aber nicht gelassen haben, stattdessen nahmen die Drohungen zu. Mitstudierende wurden fotografiert und nach ihren Namen gefragt. Das Prüfungsamt der Universität musste teilweise geschlossen werden, weil die Mitarbeiter Angst vor den Drohungen des Mannes hatten. Immer wieder soll der Student Kollegen gefragt haben: "Was passiert, wenn ich jetzt Amok laufe?"

Polizei fahndet nach Untergetauchtem
Als der Mann schließlich konkret von einem Amoklauf auf der MedUni sprach und versuchte, sich eine Waffe zu besorgen, eskalierte die Situation. Die Verantwortlichen der MedUni erstatteten Anzeige, die Polizei leitete eine Fahndung nach dem Studenten ein. Bisher war diese erfolglos. Es könnte sein, dass der Mann nach Deutschland geflüchtet und dort untergetaucht ist.

Die Angst in Graz aber bleibt: Zuletzt fand eine eigentlich fröhliche Promotion unter Polizeischutz für die Anwesenden statt. Die Präsenz der Beamten am Unigelände soll den Studierenden und Mitarbeitern Sicherheit geben. Und die vom Deutschen namentlich Bedrohten bekamen vor ihren Wohnungen und Häusern Polizeischutz. Kritik gibt es dagegen dafür, dass man mit einer Anzeige so lange gewartet hatte.

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3 Kommentare
unbekannt Newcomer (1)

Antworten Link Melden 0 am 03.10.2012 10:43

Das Problem bei der Sache ist, dass dem Studenten 2011 eine Amokankündigung von seinem Vorgesetzten und einer Kollegin, deren Namen nie genannt wurde, unterstellt wurde. Daraufhin hat man ihn gewaltsam festegnommen und mediziniert. Jetzt hat der Student nach anderen organisatorischen Problemen die nichts mit ihm zu tun hatten AFAIK an die Uni geschrieben, dass man ihm übrigens auch die Amokankündigung, die er 2011 angeblich gemacht hat zeigen solle. Dabei hat er ein PDF mitgeschickt indem er sich einen brennenden Hut aufgesetzt hat, einen Pinken Umhang angezogen und als anonymer Tippgeber vor einem gefährlichen Amokläufer gewarnt. Dazu hat er geschrieben: Amokankündigung endlich gefunden.

Der_Sternenbote Veteran (440)

Antworten Link Melden 0 am 04.10.2012 17:04 als Antwort auf das Posting von unbekannt am

Lieber Chris, bin ich der einzige der Dein Post liest, bzw. gelesen hat?! Aber hauptsache die "Medien" haben wieder eine tolle "Headline" traurig

Emilia Routinier (14)

Antworten Link Melden 1 am 03.10.2012 09:24

gibts für solche Fälle keine gefälligen Anstalten? Wieso läuft der frei herum? Ich wage sogar zu behaupten, dass es auch in Deutschland solche Einrichtungen gibt. Immerhin ist er Deutscher und somit sollen sich die um ihren Landsmann kümmern.

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