Heute im Brennpunkt: Austria ist Meister
Lade Login-Box.
|
03.10.2012
Polizeischutz für Bedrohte
Student kündigt Amoklauf an MedUni Graz an
An der MedUni Graz wurde ein Amoklauf angekündigt (© Jacktd)
Bereits 2011 soll der Mann erst einen Professor attackiert und verletzt haben, Anfang 2012 wurde er randalierend im Speisesaal der Hauptküche des LKH-Uniklinikums von Polizeibeamten kurzzeitig festgenommen. Der Deutsche soll an einer paranoid-schizoiden Persönlichkeitsstörung leiden, berichtet die Kleine Zeitung. Nach den Vorfällen einigte sich die Uni auf eine Therapie, damit der Deutsche weiter studieren dürfe.
Behandeln soll sich der Student aber nicht gelassen haben, stattdessen nahmen die Drohungen zu. Mitstudierende wurden fotografiert und nach ihren Namen gefragt. Das Prüfungsamt der Universität musste teilweise geschlossen werden, weil die Mitarbeiter Angst vor den Drohungen des Mannes hatten. Immer wieder soll der Student Kollegen gefragt haben: "Was passiert, wenn ich jetzt Amok laufe?"
Polizei fahndet nach Untergetauchtem
Als der Mann schließlich konkret von einem Amoklauf auf der MedUni sprach und versuchte, sich eine Waffe zu besorgen, eskalierte die Situation. Die Verantwortlichen der MedUni erstatteten Anzeige, die Polizei leitete eine Fahndung nach dem Studenten ein. Bisher war diese erfolglos. Es könnte sein, dass der Mann nach Deutschland geflüchtet und dort untergetaucht ist.
Die Angst in Graz aber bleibt: Zuletzt fand eine eigentlich fröhliche Promotion unter Polizeischutz für die Anwesenden statt. Die Präsenz der Beamten am Unigelände soll den Studierenden und Mitarbeitern Sicherheit geben. Und die vom Deutschen namentlich Bedrohten bekamen vor ihren Wohnungen und Häusern Polizeischutz. Kritik gibt es dagegen dafür, dass man mit einer Anzeige so lange gewartet hatte.
Verwandte Artikel
"Gefahr für Soldaten"
Zugangsregeln für alle?
20.000 Euro Schadensersatz
"Heute"-Umfrage
Geständnis vor Gericht
Große Gefahr
Auch geschlagen
Wohnung im dritten Stock
Vandalismus in Vorarlberg
Polizei bittet um Hinweise
Polizei bittet um Hinweise
Versuchte Vergewaltigung
"VinziRast mittendrin"
"Skimming" auf Thaliastraße
Polizei fahndet nach Täter
Familie in Todesangst
Falscher Alarm
Frau die Nase gebrochen
Trafikant unverletzt
Betrunkener rastet aus
Obwohl wieder erkannt
Polizei erschoss Täter
Spektakulärer Schlag
Messer-Angriff in Wien
Ex-Schüler verhaftet
Mit Küchenmesser
Boston-Attentäter
FBI kannte Täter
Nach Flucht
Messer gezückt
Mit Hammer getötet
In Thailand
Tageslosung entrissen
Täter auch gestorben
Motiv unklar
26-Jähriger in Haft
Bargeld erbeutet
Tierischer Coup
Amoklauf in Indien
Polizei bittet um Hinweise
SEK schoss Mann an
"Starke Antwort"
Kim Jong-un außer Kontrolle
Polizei sucht Täter
Gescheiteter Coup
Alko-Zündler gefasst
2 von 3 Studenten
Diebe in Ottakring
3 Kommentare von unseren Lesern
unbekannt (1)
03.10.2012 10:43
Falsche Darstellung
Das Problem bei der Sache ist, dass dem Studenten 2011 eine Amokankündigung von seinem Vorgesetzten und einer Kollegin, deren Namen nie genannt wurde, unterstellt wurde. Daraufhin hat man ihn gewaltsam festegnommen und mediziniert. Jetzt hat der Student nach anderen organisatorischen Problemen die nichts mit ihm zu tun hatten AFAIK an die Uni geschrieben, dass man ihm übrigens auch die Amokankündigung, die er 2011 angeblich gemacht hat zeigen solle. Dabei hat er ein PDF mitgeschickt indem er sich einen brennenden Hut aufgesetzt hat, einen Pinken Umhang angezogen und als anonymer Tippgeber vor einem gefährlichen Amokläufer gewarnt. Dazu hat er geschrieben: Amokankündigung endlich gefunden.
LokalesHeute
TopHeute
Top gelesen |
7 Tage |
Top kommentiert |
MeinungHeute
Ted wird geladen, bitte warten...
LokalesVideoHeute
Impressum | AGB | Presse | Mediadaten | Kontakt