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Taxi-Aufregung um Bordellwerbung

Taxi-Aufregung um Bordellwerbung

Der Sohn finanzierte sich den Bordellbesuch auf dreiste Weise (© Fotolia.com)

Bordell
Die Bordellwerbung in vielen Taxis stört bundesweit immer wieder - vorwiegend weibliche - Fahrgäste. Das sei unsittliche Belästigung, kritisieren Feministinnen und Feministen.

+++ Wilde Streits unter Flughafentaxis +++

Peter Tutschku, Geschäftsführer der Salzburger Taxivereinigung 8111, kennt solche Beschwerden auch: „Wir erhalten dazu immer wieder auch Schreiben.“ Er weist Vorwürfe aber vehement zurück. In der auf den Displays der Fahrer angezeigten Werbung oder bei den Aufklebern von Taxis werde kein einziges sittenwidriges Wort verwendet.

Tutschku sagt, Werbung sei wirtschaftlich auch für Taxler - ob Eigentümer von Autos oder Fahrer als Angestellte - ein Teil des Einkommens. Und beim Thema Moral verweist er auf die Medienszenen insgesamt. Seine Taxlilenker seien nämlich die falsche Adresse für Kritikerinnen, so der Taxi-Manager: „Bei uns sind nur der Name, die Öffnungszeiten und möglicherweise der Ort, wo sich das Etablissement befindet, zu lesen. In einschlägigen Heften und Tageszeitungen sind wesentlich mehr und viel deutlichere Anzeigen des horizontalen Gewerbes zu finden.

Oder schalten Sie das Internet oder das Fernsehen ein - mit der einschlägigen Werbung für Pornografie und Telefonsex, die auch auf Kinder und Jugendliche wirkt. Da sind doch unsere Werbezeilen völlig harmlos und nur für Insider aussagekräftig.“

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