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11.10.2012
900 Hendln gestohlen
"Toni" wurde Opfer von dreisten Hühnerdieben
Toni Hubmann (Tonis´s Freilandeier) wurde Opfer von Hendldieben. (© APA)
Wie erst jetzt bekannt wurde, haben die Diebe vor wenigen Wochen zugeschlagen. "Sie haben rund 900 Junghühner gestohlen, das ist fast ein Drittel meines Bestandes hier am Sitz meines Unternehmens", zitiert die Zeitung den Firmenchef aus Glein in der Gemeinde Rachau.
Den Diebstahl bemerkt habe man erst nach einiger Zeit: "Die Zahl der Eier ist stark zurückgegangen, wir hatten viel weniger Futterverbrauch, damit war uns bewusst: hier waren Diebe am Werk", sagt Toni Hubmann, der gewohnt sei, dass Füchse in den Ställen zuschlagen. Dass 900 Tiere fehlen, sei noch nie vorgekommen.
Täter schlugen in Nacht zu
Die Hühnerdiebe dürften mit einem Lkw gekommen und über Auslauf-Luken eingedrungen sein. Hubmann: "Während die Tiere am Tag schwer einzufangen sind, geht das in der Nacht ganz einfach." Die Täter dürften das Vieh von den Stangen "geklaubt" und sich aus dem Staub gemacht haben.
Hubmanns Verdacht: "Ich glaube, meine Hendl sind längst außerhalb der österreichischen Grenze." Trotzdem setzt Hubmann ein "Kopfgeld" von 1.000 Euro aus. Den Schaden beziffert er mit rund 5.000 Euro.
Jetzt hat der Steirer Bewegungsmelder einbauen lassen und die Kontrollen verstärkt.
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