Rauchgasvergiftung Österreich

Frau wollte Ehemann im Bett verbrennen

Frau wollte Ehemann im Bett verbrennen

Die Feuerwehr am Einsatzort (© FF Lieboch)

Die Feuerwehr am Einsatzort
Die Feuerwehr am Einsatzort
Eine Steirerin soll Donnerstagfrüh das Bett ihres Ehemannes angezündet haben. Der Mann wachte vom Qualm auf und konnte sich durch ein Fenster in Sicherheit bringen. Er erlitt eine Rauchgasvergiftung. Die Feuerwehr brachte den Brand schließlich unter Kontrolle, das Schlafzimmer wurde durch die Flammen aber zerstört. Die Frau wurde wegen Verdachts des versuchten Mordes verhaftet, teilte die Polizei mit.

Das ausgebrannte Zimmer
Das ausgebrannte Zimmer
Warum die 55-Jährige im Bezirk Graz-Umgebung zum Feuerzeug gegriffen hatte, war zunächst völlig unklar. Die Frau soll kurz vor 8.00 Uhr ins Schlafzimmer gegangen sein und einfach das Bett, in dem ihr Ehemann schlief, in Brand gesteckt haben.

Der starke Rauch weckte den 56-jährigen, der aus dem Bett sprang und durch ein Fenster der Parterrewohnung ins Freie kletterte. Weil er die Scheibe einschlagen musste, erlitt der Mann neben der Rauchgasvergiftung leichte Schnittverletzungen an der Hand.

Auch bei der Ehefrau bestand der Verdacht auf Rauchgasvergiftung, also wurden beide ins LKH Graz eingeliefert. Das Schlafzimmer brannte aus, die anderen Räume wurden durch Rauch und Löschwasser schwer beschädigt. Eine Schadenshöhe war am Donnerstag noch nicht bekannt.


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