Polizei "entwaffnete" ihn Österreich

Tiroler wollte sich aus Liebeskummer anzünden

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Die Polizei nahm dem Möchtegern-Selbstmörder sein Feuerzeug weg

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Die Polizei nahm dem Möchtegern-Selbstmörder sein Feuerzeug weg

In Innsbruck wollte sich am Samstag ein 25-Jähriger anzünden. Er übergoss sich auf offener Straße mit Treibstoff. Laut Polizei gab der Mann als Grund die Trennung von seiner Frau an. Die alarmierten Beamten überwältigten den Mann und entrissen ihm das Feuerzeug. Er wurde in die Innsbrucker Klinik eingeliefert.

Das Drama begann kurz vor 15.30 Uhr in der Luis-Zuegg-Straße in Innsbruck. Als die Beamten eintrafen, hatten sich bereits mehrere Schaulustige angesammelt. Der Mann hatte sich bereits mit Treibstoff übergossen und erklärte laut Exekutive, dass er seinem Leben ein Ende setzen wolle, da er durch die Trennung von seiner Frau massiv in seiner Ehre verletzt worden sei.

Den Polizisten gelang es zunächst, den Mann in ein Gespräch zu verwickeln. Doch plötzlich nahm er den Kanister und schüttete sich den restlichen Inhalt über seinen Körper. Anschließend lief er davon und versuchte, sich mit einem Feuerzeug anzuzünden, was aber misslang. Die Beamten holten den 25-Jährigen ein, fixierten seine Hand und nahmen ihm das Feuerzeug ab.

Mit Hilfe der Feuerwehr wurde der Mann gereinigt. Danach wurde er mit der Rettung in die Innsbrucker Klinik gebracht.

In Berlin zündete sich ein Mann am Samstag wirklich an. Er stand vor dem Reichstagsgebäude in Flammen. Auch bei ihm waren es private Gründe, die ihn zu der Tat trieben.

APA/red.


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