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30.08.2009
Ehemaliger IKG-Präsident Paul Grosz gestorben
Der ehemalige Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde (IKG), Paul Grosz, ist gestern Abend im 85. Lebensjahr gestorben.
Grosz stand in den Jahren 1987 bis 1998 an der Spitze der IKG, zuletzt war er ihr Ehrenpräsident gewesen.
Grosz wurde am 18. Juli 1925 als Sohn eines Kürschnermeisters in Wien geboren. Der Deportation durch die Nationalsozialisten konnte er gemeinsam mit seinem Vater entkommen. Als "U-Boot" gelang es ihm, sich bis Kriegsende durchzuschlagen.
In die Amtszeit von Grosz fielen unter anderem die Einrichtung des Nationalfonds der Republik Österreich für Opfer des Nationalsozialismus. 1992 verlieh ihm der damalige Unterrichtsminister Rudolf Scholten den Berufstitel "Hofrat". Im März 1999 wurde er zum "Bürger" der Stadt Wien ernannt.
APA/red
Grosz wurde am 18. Juli 1925 als Sohn eines Kürschnermeisters in Wien geboren. Der Deportation durch die Nationalsozialisten konnte er gemeinsam mit seinem Vater entkommen. Als "U-Boot" gelang es ihm, sich bis Kriegsende durchzuschlagen.
In die Amtszeit von Grosz fielen unter anderem die Einrichtung des Nationalfonds der Republik Österreich für Opfer des Nationalsozialismus. 1992 verlieh ihm der damalige Unterrichtsminister Rudolf Scholten den Berufstitel "Hofrat". Im März 1999 wurde er zum "Bürger" der Stadt Wien ernannt.
APA/red
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