Bundesländer

Jugendrichter hatte Kinderpornos am PC

Ein Richter am Landesgericht Salzburg ist am vergangenen Freitag vom Dienst suspendiert worden. Der Verdacht: Der Jurist soll über sechs Monate hinweg kinderpornografisches Material auf seinen privaten Computer geladen haben, so ein Bericht der „Salzburger Nachrichten“. Auf dem Dienstcomputer waren keine verdächtigen Dateien gespeichert.


Die Anzeige erfolgte durch die Kriminalpolizei. Der Salzburger Richter, für den die Unschuldsvermutung gilt, dürfte allerdings nicht der einzige Beschuldigte in diesem Fall sein. Die Ermittler konnten mehrere mutmaßliche Kinderporno-Konsumenten über die Internetprotokoll-Adressen ihrer Computer ausfindig machen. Der 47-jährige Richter soll geständig sein. Nun ermittelt die Staatsanwaltschaft Linz. Ob es zu einer Anklage kommt, ist noch nicht fix.

Das Verschaffen oder Besitzen einer pornografischen Darstellung minderjähriger Personen ist nach Paragraf 207 a Strafgesetzbuch (StGB) mit einer Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren zu bestrafen. Wenn eine verhängte Freiheitsstrafe ein Jahr übersteigt oder die nicht bedingt nachgesehene Freiheitsstrafe sechs Monate übersteigt, zieht das nach Paragraf 27 Strafgesetzbuch automatisch einen Amtsverlust nach sich.

 


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