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16.08.2010
Teures Essen: +20 % in nur 3 Jahren!
Grüner Häuptelsalat als absoluter Preis-Spitzenreiter, bloß für Milch müssen wir etwas weniger bezahlen. Experten der Arbeiterkammer gehen davon aus, dass uns die Preise erhalten bleiben oder weiter anziehen.
„An der Situation wird sich kaum etwas ändern“, ersticken Roland Lang und Reinhold Russinger von der AK Wien jede Hoffnung im Keim. Ihre Statistik: Ein Häuptel Salat kostet 42 % mehr als noch Mitte 2007. Wer auf Tomaten umsteigen möchte – hier beträgt das Preisplus 18 %. Für die Zitrone auf dem Paradeisersalat werden 21 % mehr fällig. Und die Produzenten des passenden Öls scheinen sich angesichts einer Kostenexplosion von 31 % wohl an Rotterdam zu orientieren.
Spaghetti als Alternative? Keine gute Idee – für die ist um 29 % mehr zu berappen. Zumindest ratenmäßig besser fährt man mit Rindfleisch (bis zu +28 %), Reis (+16 %), Semmeln (+11 %), Mischbrot und Eiern (je +10 %) sowie Käse wie etwa Camembert (+22 %). Schwacher Trost: Milch wurde um 5,4 % billiger. Allerdings sollte man sie ohne Butterkekserl (36 % teurer!) genießen.
Fragt sich, wer das bezahlen soll. Denn die Gehälter der Österreicher sind seit 2007 kaum gestiegen …
Wolfgang Bartosch
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8 Kommentare von unseren Lesern
webinformati... (51)
18.08.2010 08:35
EU-Austritts-Volksbegehren
Neutralität futsch, eurpaweite Gentechnik, Schilling futsch, Staatschulden extrem, Milliarden für Banken und Konzerne, Lebensmittel immer teurer.
Maßnahmen der Regierung: Almosenverteilung statt gesunder Politik. Bürgerbegehren auf EU-Ebene, welches für die EU-Kommission unverbindlich ist. Die Kommission muss nur einen neuen Vorschlag machen.
Nur ein Bundesstaat darf Steuern einheben. Die EU soll ja kein Bundesstaat sein, sonst müssten wir ja dazu zustimmen.
Die EU verhält sich aber bereits wie ein Staat, hat aber keine Berechtigung dazu.
Wer Frieden, Freiheit, Selbstständigkeit und eine demokratische Republik Österreich will muss aus der EU austreten. Die Alternative ist mit der EFTA gegeben. Ein enges Zusammenarbeiten mit den anderen EFTA - Staaten, wie die Schweiz und die Umstellung auf erneuerbear Energien bringt Arbeitsplätze, Wohlstand und Neutraltät.
Lasst Euch das nicht gefallen!
www.eu-austritt.blogspot.com
webinformati... (51)
18.08.2010 08:26
Die EU macht alles teurer!
Herr und Frau Österreicher zahlen in den großen EU-Topf immer mehr ein - finanziert wird was in Brüssel bestimmt wird - und bekommen weniger heraus. Inzwischen gibt es immer mehr prekäre Arbeitsverhältnisse oder gar keinen Arbeitplatz mehr. Dazu kommt die Verteuerung der Lebensmittel. Kürzlich zahlte ich in einem kleinen Gasthaus für 2 normale Essen 2 Bier, 2 Achtel Wein, 1 Suppe und 1 Salat insgesamt 48,60 Euro. In der Schweiz kostet das kaum mehr, aber dort verdienen die Leute frund das dreifache.
Die 15 Millarden, welche Österreich für den Rettungschirm zahlte - für die "Rettung" des Euro - werden bald in Anspruch genommen werden. Dafür aufkommen werden die Steuerzahler. Das geht über EU-Steuern und Inflation. Wie lange wollen wir uns das noch gefallen lassen?
http://eu-austritt.blogspot.com
Freiberuflic... (393)
15.12.2010 20:17
Antwort auf Die EU macht alles teurer!
Warum gehen Sie essen, wenn es Ihnen zu teuer ist? Selber kochen ist eine sinnvolle Alternative, allerdings auch mit Arbeitseinsatz verbunden. Scheitert es vielleicht daran?
HEINZ1962 (54)
17.08.2010 15:42
Teures Essen
Die Wirtschaft wird immer UNVERSCHÄMTER. Und dann besitzen gewisse Personen noch die FRECHHEIT, den Euro NICHT als TEURO zu bezeichnen.
RolandWieser (207)
17.08.2010 08:22
Lebensmittelspekulationen
Erbärmliche Kreaturen spekulieren, meist im Auftrag von großen Banken auf Lebensmittel.
Dadurch steigen bei uns die Preise und dadurch verhungern in armen Ländern jährlich tausende Menschen.
Freiberuflic... (393)
15.12.2010 20:18
Antwort auf Lebensmittelspekulationen
Das Verhungern hat andere Gründe, aber nicht, wie viel wir für Lebensmittel zahlen.
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