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08.02.2010 um 16:14 Uhr Bundesländer
Weißer Tod: Heuer bereits 15 Lawinentote
© Jean-Christophe Bott/picturedesk/Fotomontage
© Jean-Christophe Bott/picturedesk/Fotomontage
Insgesamt zwölf Menschen kamen seit Semesterferien-Beginn in Österreichs Alpen ums Leben
Während die Lawinen-Saison bis Ende Jänner verhältnismäßig ruhig war, wurde mit den Semesterferien in den ersten beiden Februar-Wochen ein dramatischer Anstieg der tödlichen Lawinenunfälle verzeichnet. Am 2. Februar starb ein Skilehrer (62) im Gemeindegebiet von St. Anton am Arlberg. Der Tiroler hatte eine dreiköpfige Gruppe in den freien Skiraum geführt. Einen Tag später verunglückten zwei bayerische Wintersportler (17 und 18) im Skigebiet Diedamskopf in Schoppernau (Bregenzerwald).
Sechs Tote an einem Tag
Am darauffolgenden Tag ging es Schlag auf Schlag: Eine 29-jährige Oberösterreicherin kam am 4. Februar am Kasberg (Bezirk Gmunden) in einer Lawine ums Leben. Am gleichen Tag starb ein 22-jähriger Snowboarder aus Baden-Württenberg im LKH Feldkirch, nachdem er im Kleinwalsertal 45 Minuten unter Schneemassen begraben gewesen war. Ebenfalls am Donnerstag vergangener Woche verunglückte eine Tourengeherin (27) am Sonntagsköpfl im Tiroler Zillertal. Zwei Snowboarder (25 und 28) aus Oberösterreich starben in Werfenweng im Salzburger Pongau abseits der Piste. Einen 40 Jahre alten Tourengeher kostete ein Schneebrett am Kleinen Ötscher in Niederösterreich das Leben. An einem einzigen Tag waren sechs Wintersportler Lawinenopfer geworden.
Auch Steiermark und Kärnten betroffen
Am Freitag starb ein Tourengeher (39) bei einem Abgang am Großen Bärneck im Bezirk Liezen in der Steiermark. Gestern Nachmittag wurde ein Student (28) aus Hermagor von einer Lawine auf dem Nassfeld in Kärnten getötet. Einem Urlauber aus Baden-Württemberg wurde ebenfalls am Sonntag eine Variantenabfahrt am Pitztaler Gletscher zum Verhängnis. Eine Schneebrettlawine verletzte ihn so schwer, dass er in der Nacht auf heute im Spital starb.
Erneut Lawine in Tirol
Heute Mittag ist erneut eine Lawine im Bereich der Nordkette bei Innsbruck abgegangen. Dabei ist ein junger Bursche verschüttet worden,der gemeinsam mit einem Begleiter im freien Skiraum unterwegs gewesen war. Der Begleiter blieb unverletzt. vermutet. Die Suchaktion wurde aufgrund des hohen Sicherheitsrisikos für die Bergrettung vorläufig abgebrochen. Es wäre das 16. Todesopfer dieser Saison.
Die Gefahr von Lawinen bleibt weiter eheblich. Experten erwarten keine rasche Entspannung und warnen weiter davor, abseits der Pisten unterwegs zu sein. In den meisten Gebieten Österreichs herrscht Warnstufe drei der fünfteiligen Skala.
APA/red.
"LUGGY" schrieb am 09.02.2010 03:12
wem interessiert das noch...., wem....
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