Niederösterreich

Mehr Aufträge seit Besuch beim Papst

„Ich stamme aus einer Familie mit 14 Kindern, und wir haben von unseren Eltern viel Zusammengehörigkeitsgefühl mitbekommen“, erzählt Helga Raubal.

Das dürfte auch Benedikt XVI. imponiert haben. Er empfing die Großfamilie in seiner Sommerresidenz Castel Gandolfo. „Wir hatten fünf Minuten und er war sehr sympathisch“, schildert die 43-Jährige, die ihrer Mutter die Audienz zum Geburtstag ermöglichte. Den Schlusspunkt setzte Enkerl Tobias, der als Geschenk einen Flaschenöffner in Form eines Kinderfußes übergab. Das Produkt wird in der familieneigenen Metallwarenfabrik gefertigt und als Werbemittel verkauft.

„Heuer haben wir im ersten Halbjahr nicht gewusst, wie wir über die Runden kommen sollen“, so die Unternehmerin über die Auswirkungen der Wirtschaftskrise. Trotzdem konnten alle zehn Mitarbeiter gehalten werden. Seit kurzem hat sich die Auftragslage aber erholt. „Vielleicht haben wir den Segen vom Papst gekriegt. Der Herbst ist jedenfalls gesichert“, atmet Raubal auf.

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