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Die Liebesbeichte der Handballtrainerin

Die Liebesbeichte der Handballtrainerin

Renata Juras (42) und ihr um 27 Jahre jüngerer Lover Erwin (© Hertel)

Renat Juras Erwin
Renata Juras (42) und ihr um 27 Jahre jüngerer Lover Erwin
Zehn Monate ist es her, dass die Handballtrainerin Renata Juras vor Gericht stand. Wegen Verführung eines Minderjährigen. Jetzt hat sie über ihre ungewöhnliche Lovestory ein Buch geschrieben.

Die damals 41-jährige Handballtrainerin hatte ein Verhältnis mit ihrem 14-jährigen Musterschüler. Die Story sorgte für Schlagzeilen. Erwin U. Renata kam mit einer Vorstrafe davon. Jetzt hat die Frau, die einen Buben liebt, ein Buch geschrieben und ihr ungewöhnliches Liebesleben festgehalten. Das Liebesgeständnis liest sich wie ein Roman der Schnulzenautorin Rosamunde Pilchner:  "Mein Herz pochte und mir war klar, dass es nicht die Stufen waren, die mein Blut in Wallung brachten. In diesem Moment wusste ich es. Erwin hatte sich in mich verliebt."
 
"Wir wollen heiraten"

„Heute“ hat das ungleiche Paar zu einem Interview getroffen. Die beiden sind verlobt und wirken nach wie vor verliebt. Erwin hilft seiner Freundin in die Jacke. Umarmt sie zärtlich, spricht von seiner „großen Liebe“. Renata wirkt glücklich: „Wir haben schwere Zeiten durchgemacht.“ Bei den Gedanken an den Prozess kommen ihr die Tränen. Erwin stützt sie. Jetzt denken die beiden an die Zukunft. Sie wollen heiraten. Und Kinder.

Erwin: "Liebe auf den ersten Blick"
Renata hat schon zwei Töchter (20, 15). „Dass die Kinder Erwin bejahen, war Voraussetzung, dass wir zusammenbleiben“, erklärt sie. Wann hat´s gefunkt? Für Erwin war es „Liebe auf den ersten Blick“. Doch der Schüler hat sich anfangs nicht getraut, das freundschaftliche Verhältnis zu seiner Lehrerin zu zerstören. "Ich habe sofort gegooglet, ob ich mehr über sie erfahren kann." Renata hat ein paar Wochen länger gebraucht. „Ich bemerkte, dass Erwin immer in meiner Nähe war. Dann konnte ich mich nicht mehr wehren." Dann beichtete Erwin seiner Mutter die große Liebe. "Sie wusste sofort, was mit mir los ist", erzählt der heute 15-Jährige.

„Welche Message wollen Sie den Lesern mitgeben?“ Renata denkt nach: „Liebe ist nicht etwas Alltägliches. Ich erlebe sie wirklich“.

"41 und 14", edition a, 184 Seiten

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3 Kommentare
unbekannt Newcomer (1)

Antworten Link Melden 0 am 02.10.2011 12:07

das richtig seltsame an der geschichte ist, dass der in m einen augen einzig vernünftige vater so verteufelt wird! die mutter die froh war dass sie mit dem sohn keinerlei arbeit mehr hatte?wenn die geschichte von ihr nicht so gefördert worden wäre hatte der bub ganz normal aufwachsen können.jetzt weil sich renata in der wohnung ihrer jüngeren schwiegermutter eingenistet hat würde sie nicht nochmal auf ihrer seite stehen.

silver. Veteran (2169)

Antworten Link Melden 0 am 30.09.2011 21:36

Eine Gesellschaft, die vehement nach strikteren Gesetzen gegen Pädophile verlangt, kann nicht gleichzeitig einen Fall verharmlosen und verniedlichen, nur weil der Täter eine Frau ist.

Minderjährig bleibt Minderjährig - egal, ob 6 oder 14. So lautet nun mal das Gesetz.

Wenn es ein Mann ist, ist es anscheinend widerlich und pervers; er wird als Lustmolch bezeichnet, der am besten eingesperrt werden sollte.

Aber wenn es eine Frau ist, stößt die Geschichte lediglich auf Verwunderung, Neugier und sogar Glückwünsche.

Die verklärte Gesellschaft ist einfach so naiv, dass sie sich niemals eine weibliche Pädophile (in diesem Fall eigentl. Ephebophile) vorstellen kann, weil es einfach nicht dem Klischee eines triebgesteuerten Mannes entspricht....und "eine Frau kann doch zu soetwas gar nicht fähig sein".

Daher erhält diese Frau nicht die Verachtung, die sie eigentlich verdient. Eine Schande, dass solche Individuen unbestraft bleiben.

hudriwutzl Newcomer (2)

Antworten Link Melden 0 am 30.09.2011 18:13

.... wünsche ich den beuden und alles liebe + schöne - bei "ALLEN" was sie so machen und "treiben" ....!! gglw

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