Tieren Köpfe abgetrennt Niederösterreich

Wilderer seit Monaten im Visier der Polizei

Wilderer seit Monaten im Visier der Polizei

(© Fotolia.com)

Wilderer
Bereits seit drei Jahren narrt der Wilderer Jägerschaft und Polizei: Vermutlich vom Auto aus schoss der Trophäenjäger auf Hirsche, trennte die Köpfe ab und ließ den Torso einfach liegen. Eine Sonderkommission der Polzei machte Jagd auf den Täter.

+++ Hier gehts zum Liveticker +++


Die ersten Fälle, bei denen Jäger die Hirschkadaver fanden, traten im Gesäuse auf. Sobald sich die Polizei einschaltete, wechselte der Täter sein "Revier", schlug unter anderem in Lilienfeld und danach wieder in der Steiermark zu. Die Beamten gingen anfangs von einer Profi-Bande aus. Ursprünglich wurde angenommen, es handle sich um Täter, die in der Umgebung der Tatorte wohnhaft sind - eine Theorie, die für die Polizei dann kurzzeitig immer unwahrscheinlicher geworden war. Neben Niederösterreich und der Steiermark ging auch in Oberösterreich die Angst vor den Wilderern um.

Im Zuge der Ermittlungen fiel schließlich der Verdacht auf den 55-jährigen Alois H, einen alleinstehenden Transportunternehmer, der legal mehrere Waffen für die Jagd besaß - er war auch Jäger. Bereits mindestens zwei Mal in den letzten Wochen plante die Soko einen Zugriff auf den Täter. Sperrte die Umgebung rund um sein Haus ab. Doch jedes Mal hatte er von dem geplanten Zugriff erfahren - wahrscheinlich hörte er den Polizeifunk ab, worauf die Polizei die Aktionen dann im letzten Moment abgeblasen hatte, bis in der Nacht auf Dienstag.

Diesmal tappte Wilderer in Falle
Gegen Mitternacht war Beamten ein verdächtiges Auto aufgefallen, das aus einem Waldstück kam - der Verdacht lag nahe, dass der Wilderer wieder zugeschlagen hatte. Daraufhin errichtete die Polizei bei Annaberg eine Straßensperre, um den Wagen zu kontrollieren. Da die Polizei davon ausgehen musste, dass der verdächtige Wilderer bewaffnet ist, hatte man sich entschieden, das Einsatzkommando Cobra zur Hilfe zu ziehen. Der Verdächtige durchbrach die Straßensperre und eröffnete das Feuer. Danach überschlugen sich die Ereignisse.
+++ Hier weiterlesen: Das blutige Ende der Verfolgungsjagd +++

Ihre Meinung

User haben auch diese Artikel gelesen

  • Heute-App downloaden:
  • Heute App für iOS
  • Heute App für Android

Ihre Meinung

6 Kommentare
Waldgaenger Newcomer (3)

Antworten Link Melden 0 am 17.09.2013 16:46

Wahrscheinlich ist er gut vernetztes Mitglied einer schwarzen Partei, weil sonst hätte die Polizei nicht so komisch und lange umtun müssen.

g422a00 Routinier (23)

Antworten Link Melden 1 am 17.09.2013 16:19

Die Polizei braucht mehr Rechte .Sofort alle Gutmenschen zum Wilderer schicken

klaner62 Veteran (898)

Antworten Link Melden 0 am 17.09.2013 15:27

im Visier..... hmmmmm also ich bin Sportschütze, aber monatelange könnte ich nix im visier halten ( muss zwischendurch arbeiten)

stefanke Newcomer (2)

Antworten Link Melden 0 am 17.09.2013 15:21

feuer frei mit den panzern

Storch Routinier (38)

Antworten Link Melden 0 am 27.10.2011 11:31

wo doch heutzutage schon an jedem Baum eine Fotofalle lauert.

Fuer ein paar priviligierte Abknaller die auch nur die Trophae suchen werden da Steuergelder von der Polizei fuer Ueberwachungstaetigkeiten verschwendet.

Sowas ist ein richtiger Unfug.

Solln sie doch die Trophaeen Hirsche beteuben und ihnen dann das Geweih absaegen.

Dann schert sich kein Trophaeenabknaller mehr darum und die Tiere koennen in Frieden leben..

Sax139 Veteran (1040)

Antworten Link Melden 1 am 17.09.2013 11:36 als Antwort auf das Posting von Storch am

??? beteuben und Geweih abschneiden? Gehts noch? Das wäre das gleiche als wenn man den Männern den Pimmel abschneidet damit sie sich nicht sinnlos fortpflanzen!

Mehr Kommentare anzeigen
Weitere Artikel aus Niederösterreich

Fotoshows aus Niederösterreich (10 Diaserien)