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12.12.2011
Wiener Neustadt
Zug überfüllt! ÖBB lässt 100 Fahrgäste austeigen
Der Mann wurde von einem ÖBB-Zug getötet (© Archiv)
ÖBB-Sprecher Christoph Posch rechtfertigt den Vorfall mit Sicherheitsvorschriften: "Eine sichere Weiterfahrt konnte nicht gewährleistet werden." Für den Zugbegleiter müssten alle Türen und Sicherheitseinrichtungen erreichbar sein, so Posch. Dies sei hier nicht mehr der Fall gewesen.
Daher hätte der Schaffner entschieden, dass Fahrgäste ohne Reservierung den Zug verlassen müssen, erklärte der Bahnsprecher. Diese Passagiere mussten dann in Wiener Neustadt auf einen späteren Zug warten. Für Fahrgäste, die nach Lienz weiter mussten und ihre Anschlusszüge verpassten, wurde ab Villach ein Ersatzbus organisiert. "Davon waren rund 30 Personen betroffen", erklärte Posch.
Keine Heizung
In einem Waggon war zudem die Elektronik ausgefallen. "Licht und Heizung funktionierten nicht mehr, der Defekt war während der Fahrt aufgetreten", erklärte Posch. Der Waggon musste ebenfalls in Wiener Neustadt geräumt werden. Die Garnituren des EC-Zuges Polonia gehören der polnischen Staatsbahn. Laut dem ÖBB-Sprecher sollen nun die dortigen Verantwortlichen bezüglich der technischen Defekte kontaktiert werden.
+++ Bahn-Konkurrenz: ÖBB gegen Westbahn +++
Der Bahn-Sprecher appellierte an die Fahrgäste, insbesondere an hoch frequentierten Tagen rund um die Weihnachtszeit von der Möglichkeit der Sitzplatzreservierung Gebrauch zu machen. Diese ist jedoch nur für diverse Vorteilscard-Besitzer kostenfrei.
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1 Kommentar von unseren Lesern
soulcatcher (199)
12.12.2011 13:10
hehehe
ich weiß, warum ich mit dem auto fahre. und wenn es dennoch unvermeidbar ist, öffentlich zu fahren: ich zahle also kaufe also fahre ich.
und wenn öbb/wiener linien und co zu geizig sind, genügend züge zur verfügung zu stellen steig ich auch nicht aus - eben weil ich bezahlt und ein recht auf eine fahrt habe. und wenn wir noch eine stunde stehen.
einfach nur um ein zeichen zu setzen ...
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