Silvester-Drama Niederösterreich

18-Jähriger stirbt durch Kugelbombe

Silvester

Der Mann wurde beim Zünden einer Kugelbombe getötet (Symbolbild)

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Der Mann wurde beim Zünden einer Kugelbombe getötet (Symbolbild)

Das neue Jahr war noch keine drei Minuten alt, als sich im niederösterreichischen Waldenstein im Bezirk Gmünd die erste Tragödie abspielte. Ein 18-Jähriger wurde bei der Silvester-Knallerei getötet.

Der folgenschwere Unfall ereignete sich laut Sicherheitsdirektion Niederösterreich gegen 0.03 Uhr. Beim Zünden einer sogenannten Kugelbombe kam es zu einer frühzeitigen Detonation und der junge Mann wurde vom Feuerwerkskörper am Kopf getroffen.

Nachdem seine Freunde die Rettung alarmierten, wurde der Verunfallte vom Notarzt in das Landesklinikum Waldviertel Gmünd eingeliefert, wo er an seinen schweren Verletzungen um 01.48 Uhr verstarb.

Bursch in Salzburg schwer verletzt
Bereits am frühen Samstagnachmittag meldete die Salzburger Polizei das erste Böller-Opfer. Ein 17-Jähriger hatte sich beim Hantieren mit Feuerwerkskörpern zwei Finger weggesprengt und erhebliche Augenverletzungen davongetragen.

Vermutlich waren keine verbotenen Sprengkörper im Spiel. Die Polizei hat im Keller des jungen Mannes lediglich Raketen und Böller gefunden, die ab 16 Jahren freigegeben sind. Der genaue Hergang des Unfalls ist unbekannt, weil der Bursch bei Eintreffen der Rettungsleute nicht ansprechbar war. Der Schwerverletzte wurde in der Intensivstation des Landeskrankenhauses betreut. Es war der erste von zahlreichen silvestertypischen Zwischenfällen am Samstag.


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