Nach Stunden gerettet Niederösterreich

Tourengeherin stürzte Felsabbruch hinunter

THEMENBILD: WETTER / SCHNEE / UNFALL Wenn das Gebiet schwer zugänglich ist, müssen sich die Bergretter auf Muskelschmalz verlassen

Wenn das Gebiet schwer zugänglich ist, müssen sich die Bergretter auf Muskelschmalz verlassen

THEMENBILD: WETTER / SCHNEE / UNFALL Wenn das Gebiet schwer zugänglich ist, müssen sich die Bergretter auf Muskelschmalz verlassen

Wenn das Gebiet schwer zugänglich ist, müssen sich die Bergretter auf Muskelschmalz verlassen

Eine verletzte Tourengeherin hat am Samstagnachmittag im Mostviertel für einen Einsatz der Bergrettung gesorgt. Die 47-jährige war nach der Abfahrt über einen drei bis vier Meter hohen Felsabbruch gestürzt und dabei mit den Skispitzen so unglücklich im Tiefschnee stecken geblieben, dass die Bindung ihrer Skier nicht aufging. Dabei brach sie sich einen Unterschenkel, teilten Polizei und Bergrettung mit.

Die Frau aus dem Bezirk St. Pölten hatte gemeinsam mit ihrem Ehemann eine Skitour am Muckenkogel im Bezirk Lilienfeld durchgeführt. Der Unfall passierte unterhalb des sogenannten "Kesselbodens" gegen 14.45 Uhr. Der Mann verständigte daraufhin die Bergrettung, weil die Helfer die Verletzte aber nicht lokalisieren konnten, musste er zum nächsten Bauernhof absteigen und die Einsatzkräfte von dort aus einweisen, so die Polizei.

Brusthoher Schnee, minus 13 Grad
Die Bergretter trafen gegen 16.30 Uhr bei der Frau ein, eine Taubergung mittels Hubschrauber sei aufgrund der Gegebenheiten im Gelände aber nicht möglich gewesen, hieß es. Auch die brusthohen Neuschneemassen und Temperaturen von minus 13 Grad erschwerten die Bergung der 47-jährigen. Nach rund zwei Stunden konnte die Verletzte an die Rettung übergeben werden, die sie in ein Spital brachte. Dort wurde sie noch am Abend operiert.

APA/Red.


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