Natascha Kampusch Niederösterreich

"Ich muss nicht alles erzählen"

"Ich muss nicht alles erzählen"

Natascha Kampusch im Gespräch mit "Thema"-Moderator Christoph Feurstein: "Es war mir immer wichtig, auch nicht zu weinen, um Mitleid zu heischen" (© ORF)

Natascha Kampusch im Gespräch mit "Thema"-Moderator Christoph Feurstein
Natascha Kampusch im Gespräch mit "Thema"-Moderator Christoph Feurstein: "Es war mir immer wichtig, auch nicht zu weinen, um Mitleid zu heischen"
Die Gerüchte wollen nicht enden: Gab es Mittäter im Fall Natascha Kampusch? Wurde sie in Gefangenschaft geschwängert? Und schützt sie Beteiligte? Kampusch hat dazu erneut Stellung genommen: "Ich würde nie verhindern, dass solche Verbrecher zur Rechenschaft gezogen werden", sagte sie in der Sendung "Thema". Trotzdem glauben die meisten, dass in dem Fall noch einiges vertuscht wird. Plus: Das gesamte Interview zum Nachlesen.

"Alle wissen, was mir passiert ist, dass ich achteinhalb Jahre gefangen war. Ich hab gesagt, was ich sagen konnte, was ich wusste" - Natascha Kampusch hat Montagabend einen weiteren Versuch unternommen, sich zu erklären und Gerüchte zu entkräften.

Die mittlerweile 24-Jährige kommt nicht zur Ruhe. Ein Geheimausschuss des Parlaments hatte sich des Entführungsfalls angenommen. "Aus meiner Sicht ist eine Einzeltätertheorie nur schwer aufrechtzuerhalten", sagte der Vorsitzende der Gruppe, Werner Amon, Spiegel Online.

"Hatte manchmal Angst vor Mittätern"
Kampusch bestritt im Interview die Aussage des ÖVP-Politikers. "(...) ich hatte natürlich manchmal Angst, dass es vielleicht wirklich so sein könnte, und dass auf einmal, wenn ich höre, dass da etwas geöffnet wird und ich sehe, dass da eine andere Person vor mir steht, aber das war Gott sei Dank nie so", sagte Kampusch dazu "Thema"-Moderator Christph Feurstein.

Lokales video

Keine Beziehung zu Priklopil
Auch eine mögliche Liebesbeziehung zu ihrem Entführer Wolfgang Priklopil stellt Kampusch als "völlig absurd" in Abrede: "Es ist einfach demütigend und beleidigend für mich."

Die Frage, ob sie in ihrer Gefangenschaft je schwanger geworden sei, beantwortete sie mit einem deutlichen "Nein".

Blättern Sie weiter und lesen Sie das gesamte Interview im Wortlaut
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11 Kommentare
Fischplatz Routinier (28)

Antworten Link Melden 2 am 06.03.2012 15:37

Es naht der 8. März, internationaler Frauentag und dazu und zu Frau Kampusch fällt mir ein, Würde, Recht auf Selbstbestimmung, nicht Opfer sein wollen,Schutz der Intimsphäre.
Soll der "Schmutz" des Verbrechens auf dem Opfer kleben bleiben? Hat vielleicht N. Kampusch einen geheimen Pornoring aufgezogen, hält sie Kinder in ihrem Keller fest?
Mit dem gleichen Aufwand, mit dem dieser Fall verfolgt wird, hätten schon 10 Pornoringe aufgedeckt werden können.
Es ist effektiv empörend, die sensationsgeile Berichterstattung, die Gerüchte, die ausgestreut werden. Und die Würde der Frau Kampusch? Auch wenn sie ein Kind hätte, wäre es keine öffentliche Angelegenheit sondern ihre Privatsache.
Sie ist frei, hat die Kraft gehabt zu überleben und nicht gebrochen zu werden und jetzt versucht ein Teil der Öffentlichkeit, der Presse sie zu brechen, dass sie endlich zu "Dem" Opfer wird, unfrei, fremdbestimmt, ohne eigenen Willen, schuldig.

Elisabeth_CH Newcomer (1)

Antworten Link Melden 1 am 06.03.2012 18:38 als Antwort auf das Posting von Fischplatz am

Da kann ich Ihnen nur beistimnmen! Warum nimmt man N. Kampusch übel, dass sie nicht gebrochen wurde? Warum freuen wir uns nicht, dass sie so viel Stärke bewiesen hat? Ich weiss nicht, warum ich ihr Buch gelesen, aber ich habe es nicht bereut. Ich bin tief beeindruckt von der Persönlichkeit Kampusch. Wieviel Intelligenz und Kraft brauchte dieses Kind und später Teenager, diese körperliche und seelische Gewalt tag täglich zu überleben. Sie wurde entführt, sie hat täglich Gewalt erfahren - reicht das nicht? Warum muss sie unbedingt auch noch vergewaltigt worden sein, damit wir ihr überhaupt glauben?

hueher Veteran (416)

Antworten Link Melden 1 am 06.03.2012 13:38

Nehmen Sie Ihre geld und sonst Alles und verlassen Sie ganz einfach Österreich, es gibt genügend sonnige Plätzchen um in Ruhe zu leben................., erst dann werden Sie Ruhe haben!!!!
Mit den Interviews usw...........beleben Sie nujr die Medienszene, und noch was, gehen Sie zum Arzt und lassen sich bestätigen, Ihre event. "Jungfrauenschaft oder nicht........dann hört das gerede auch auf!

vongestern Routinier (11)

Antworten Link Melden 0 am 08.03.2012 16:25 als Antwort auf das Posting von hueher am

Bitte verstschüssen sie sich, beteilige mich an den Reisekosten!!!

Wortklauber Routinier (18)

Antworten Link Melden 1 am 06.03.2012 17:10 als Antwort auf das Posting von hueher am

Gestern empfahlen Sie Fr. Kampusch, "endlich die ganze Wahrheit und wirklich ALLES zu sagen". Heute schelten Sie sie genau dafür, weil sie dadurch nur die Medienszene belebe.
Unüberbietbar obszön aber ist, dass Sie von ihr abermals ein ärztliches Attest einfordern. Werden Sie selbst nun auch zum Arzt gehen, wenn mir angesichts Ihrer Widersprüche und Ihrer sehr eigenartigen Fixierung auf Jungfräulichkeit gewisse Bedenken kommen?

hueher Veteran (416)

Antworten Link Melden 0 am 08.03.2012 05:40 als Antwort auf das Posting von Wortklauber am

warum nicht, wenns der Wahrheit dient??????

elisabeth.oezuelkue@chello.at Routinier (20)

Antworten Link Melden 0 am 06.03.2012 13:47 als Antwort auf das Posting von hueher am

Ach, also das Opfer soll Österreich verlassen-wie krank ist das denn???? Und Ihr "Ratschlag" sich ihre Jungfräulichkeit bestätigen zu lassen, grenzt schon an Dummheit, sorry!!! Niemanden geht dies etwas an!!! Lasst sie endlich in Ruhe!!!!

Patridiot Routinier (83)

Antworten Link Melden 1 am 06.03.2012 10:08

Der Fall ist in erster Linie ein Synonym für bananenrepubllikanische Polizei- und Justizarbeit.

Vorsätzlich manipulierte Ermittlungen, Beweisunterdrückung und -verfälschung, Fakten unter den Tisch kehren, etc. In Österreich nichts Neues, sondern ganz normale behördliche Methode, um ein Ergebnis ganz nach Wunsch/Erfordernis zu produzieren.

Um Mittäter zu schützen oder um bei Erfolglosigkeit einen Wunschtäter zu konstruieren, das Rechtsstaatsmäntelchen wird stets passend zurechtgeschneidert und umgehängt.

mikema Routinier (26)

Antworten Link Melden 2 am 06.03.2012 09:53

Liebe Frau Kampusch, lassen Sie sich nicht runterkriegen von skandalgeilen Menschen, den die , die euch so verfolgen, sind nix anderes, als Skandalgeil! Die wollen schlimmste Details wissen um ihre kranken Vorstellungen zu befriedigen! Sie sollen Sie endlich in Ruhe lassen damit Sie Ihre Freiheit endlich genießen können!!! Freiheit, die Sie nicht a Mal jetzt ordentlich genießen können... Viel Kraft noch, irgendwann MUSS es doch vorbei sein!

Wortklauber Routinier (18)

Antworten Link Melden 2 am 06.03.2012 07:53

Ein Bravo der Heute-Redaktion, dass sie die Betroffene in dieser würdigen Form, nämlich in direkter Rede, ausführlich zu Wort kommen lässt! Einmal mehr erweist sich Fr. Kampusch als eine geistig und psychisch überaus präsente, strukturiert denkende und glänzend formulierende Persönlichkeit. Ihr erfolgreicher Kampf, die Souveränität über sich und ihre Geschichte nicht abzutreten, weder an Täter noch an Medien, macht sie zu einem bewundernswerten, selten charakterfesten Menschen. Schon möglich, dass genau diese aufrechte Haltung viele im Innersten nervt und nach Dreck Ausschau halten lässt.

elisabeth.oezuelkue@chello.at Routinier (20)

Antworten Link Melden 3 am 05.03.2012 21:59

Man sollte Frau Kampusch endlich in Ruhe lassen! Was dieses arme Mädchen alles erleiden musste, geht im Detail niemanden etwas an!!!
Aber da steht die geifernde Menge, die das Opfer als Mittäterin ansieht-kranker geht*s nimmer!!!!
Und zu guter Letzt möchte sich eine "bestimmte" Partei wieder einmal als"Aufdecker" profilieren - Pfui Teufel!!!!

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