Verirrt, verletzt, verfroren Niederösterreich

Bergrettung musste drei Wienern auf Rax helfen

Bergrettung musste drei Wienern auf Rax helfen

Die drei Wanderer waren zu schlecht ausgerüstet für die winterlichen Verhältnisse, die nach wie vor auf der Rax (im Hintergrund) herrschen. (© APA)

Rax
Die drei Wanderer waren zu schlecht ausgerüstet für die winterlichen Verhältnisse, die nach wie vor auf der Rax (im Hintergrund) herrschen.
Drei Wiener verirrten sich am Samstagabend auf der Rax, dabei brach sich ein 16-Jähriger den Knöchel. Die Bergretter suchten zu zehnt nach den Wanderern, die zu schlecht ausgerüstet waren.

Ein 37-Jähriger war mit zwei 16-Jährigen auf der Rax unterwegs. Am Nachmittag machten sie noch Rast in der Seehütte, danach wollten sie ins Tal absteigen, wie der ORF Niederösterreich berichtete.

Auf dem Weg verirrte sich das Trio. Die drei waren nicht ausreichend bekleidet und kannten sich in der Gegend nicht aus. Auf der Rax liegt nach wie vor extrem viel Schnee. Darauf waren die Wiener nicht eingestellt.

Ihre Wanderung unternahmen die drei ohne Schneeschuhe oder Ski. Die schwierigen Bedingungen wurden einem der Jugendlichen zum Verhängnis. Der 16-Jährige knickte um und brach sich den Knöchel.

Daraufhin rückte die Bergrettung mit zehn Mann aus. Es dauerte mehr als eine Stunde, bis die Hilfsmannschaft die Verirrten aufspüren konnte. Die Bergretter brachten den Verletzten mit einer Trage ins Tal, wo ihn das Rote Kreuz in Empfang nahm. Die anderen beiden Unglücks-Wanderer schafften es eigenständig ans Ziel.

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