Waldviertler Gnadenhof Niederösterreich

"Vier Pfoten" soll schuld an Tod von Tieren sein

"Vier Pfoten" soll schuld an Tod von Tieren sein

Gratzl suchte Hilfe - und sah ihre geliebten Tiere nie wieder (© Fritz Schaler)

Gratzl suchte Hilfe - und sah ihre geliebten Tiere nie wieder
Gratzl suchte Hilfe - und sah ihre geliebten Tiere nie wieder
Die Betreuung eines Waldviertler Gnadenhofes durch den Tierschutzverein "Vier Pfoten" soll für viele Tiere ein tödliches Ende genommen haben.

In einer Notsituation im Jahr 2010 brauchte Henriette (58) Gratzl aus Göpfritz/Wild (Bezirk Zwettl) für zwei Wochen Betreuung für ihre Schützlinge. Die Organisation "Vier Pfoten" sagte Hilfe für die 90 armen Geschöpfe zu.

"Trotz fehlender Zustimmung oder Kontakt zum Tierarzt wurden die Tiere bei 38 Grad Hitze 300 Kilometer nach Lochen (Oberösterreich) gekarrt", so Henriette Gratzl unter Tränen.

"Erst heuer vor Gericht erfuhren wir durch den gegnerischen Anwalt, dass ein Großteil bei oder nach dem Transport gestorben war."

Anita Hauser von "Vier Pfoten" dementiert: "Das ist nicht wahr. Der Hof war in einem furchtbaren Zustand, es fehlte Wasser und Futter."

Henriette Gratzl kontert: "Kurz zuvor war der Amtstierarzt bei uns und bescheinigte einen guten Gesundheitszustand." Um einen langen Prozess zu vermeiden, hat Familie Gratzl einem Vergleich zugestimmt und 2000 Euro Schadensersatz erhalten.

Miriam Krammer

Ihre Meinung

User haben auch diese Artikel gelesen

  • Heute-App downloaden:
  • Heute App für iOS
  • Heute App für Android

Ihre Meinung

Weitere Artikel aus Niederösterreich

Fotoshows aus Niederösterreich (10 Diaserien)