Marillenblüte in der Wachau Niederösterreich

Wandern unter rosa-weißen Blüten

Wandern unter rosa-weißen Blüten

In der Wachau freuen sich auch die Marillenbäume über die warmen Temperaturen (© Bamberger)

Marillenblüte in der Wachau
In der Wachau freuen sich auch die Marillenbäume über die warmen Temperaturen
Nicht nur die Menschen genießen die vorsommerlichen Sonnenstrahlen, auch die Natur erwacht aus dem Winterschlaf. In der Wachau sprießt und grünt es heftig. 100.000 Marillenbäume wiegen sich in Niederösterreich im sanften Wind und verwandeln die Landschaft in ein rosa-weißes Blütenmeer. Auch die Mandelbäume protzen schon mit ihrer Blütenpracht.

 Die Marillenblüte beginnt jedes Jahr im warmen Krems. Im Rekordjahr 2008 begann es dort bereits Ende Februar zu sprießen, so Dr. Beisenherz von Ubimet. Langsam folgen dann die kühleren Regionen nach, doch innerhalb von ungefähr drei Wochen erstrahlen auch die Bäumchen in Aggsbach Markt im westlichsten Zipfel der Wachau in voller Pracht.

Marillenbluete in der Wachau
Die Dürnsteiner Kirche in der Wachau, umrahmt von Marillenblüten
Vollblüte für das Wochenende erwartet
Trotz der ungewöhnlich warmen Temperaturen - in Wien hat es diesen März drei Grad mehr als sonst üblich - halten sich die Wachauer Haine an ihre übliche innere Uhr. Durch das ungewöhnlich warme Wetter sprießen die Knospen aber schneller als sonst. Schon kommendes Wochenende sollen die Bäume in voller Blüte stehen. Nach den blühenden Marillenbäumen erwachen dann auch Pfirsiche, Kirschen sowie Äpfel und Birnen aus ihrem Winterschlaf und tauchen die Wachauer Landschaft in die prächtigsten Farben und Düfte.

Spazieren unter der rosa-weißen Pracht
Wer sein Wochenende damit verbringen will unter einem rosa-weißen Baldachin zu flanieren, kann die Pracht bei einem Spaziergang auf dem Wachauer Marillenerlebnisweg genießen. Beginnend beim Weinhof Aufreiter in Krems-Angern, führt der gemütliche Wanderweg durch die alten Marillengärten des Marillen- und Weinbauern auf etwa 4,5 Kilometer an fünf Erlebnisstationen vorbei. Man wandert durch die sanftansteigende Landschaft immer mit wunderschönem Blick auf die malerische Landschaft des Kremstals, die Donau und Stift Göttweig. Bei den einzelnen Stationen erfährt man Interessantes über die Wachauer Marille im Kreislauf der Natur.



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