Schwelbrand in Tulln Niederösterreich

Feuerwehr findet beim Löschen 30 Schlangen

FF Tulln Schlangen

Ein Bild wie dieses (Mitte, Symbolbild) fanden die Feuerwehrleute vor

FF Tulln Schlangen

Ein Bild wie dieses (Mitte, Symbolbild) fanden die Feuerwehrleute vor

Ein massiver Schwelbrand in einem Einfamilienhaus in Tulln hat am Freitagabend 50 Feuerwehrleute beschäftigt. Das Ungewöhnliche an dem Einsatz: Im Dachgeschoß des zweistöckigen Hauses befanden sich in Terrarien 30 Schlangen, darunter fünf Riesenwürgeschlangen, teilte das NÖ Landesfeuerwehrkommando mit. Die Tiere überlebten das Geschehen offenbar unbeschadet.

Der Alarm war um 18.44 Uhr eingegangen - drei Stunden später konnte "Brand aus" gegeben werden. Der Besitzer (Jahrgang 1949) dürfte eine Rauchgasvergiftung erlitten haben und wurde zur Kontrolle ins Spital gebracht.

Beim Eintreffen der Feuerwehr drang dichter Rauch aus den Fenstern. Vor dem Haus befanden sich der Mann und seine Tochter. Sie hatte ihn besuchen wollen und aus den verrauchten Räumen geholt. Er teilte den Einsatzkräften mit, dass sich in der Wohnung seines Sohnes 30 Schlangen befanden, weshalb der Amtstierarzt verständigt wurde.

+++ Schlangenarlarm in Melk - Feuerwehr hilflos +++

Der Brand dürfte laut Feuerwehrsprecher Franz Resperger aus noch unbekannter Ursache im Keller im Bereich einer Wandvertäfelung ausgebrochen sein. Unter Einsatz von Atemschutzgeräten nahmen die Feuerwehrleute die Holzverkleidung ab, um den Schwelbrand zu bekämpfen.

Die Schlangen fanden sich in den Terrarien zusammengekauert. Da eine Evakuierung zusätzlichen Stress für die Tiere bedeutet hätte, wurde entschieden, sie in den Terrarien zu belassen.

APA/red.


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