Parkpickerl-Diskussion Niederösterreich

ÖVP entsetzt über grünen Parkpickerl-Vorstoß

Parken soll für Wiener in NÖ künftig kosten

Parken soll für Wiener in NÖ künftig kosten

Parken soll für Wiener in NÖ künftig kosten

Parken soll für Wiener in NÖ künftig kosten

Es wird eng für Autofahrer. Nachdem in Wien das Parkpickerl beschlossen wurde, holen die Grünen NÖ zum Gegenschlag aus - die Wiener sollen künftig in Niederösterreich für Parkflächen zahlen. Gratisplätze gibt es dann nur mit nö. Hauptwohnsitz. Verkehrslandesrat Karl Wilfing (ÖVP) ist entsetzt und spricht von einem "Angriff auf die Wohn- und Lebensqualität in Niederöstereich".

Der Gegenschlag von Madeleine Petrovic (NÖ Grüne) zu der Wiener Parkpickerl-Regelung hat gehörig Staub aufgewirbelt. Sie wünscht sich "gleiches Recht für Alle" und möchte Wiener, die in Niederösterreich auf Parkplatzsuche sind, ebenfalls abkassieren.

Prompt reagierte Verkehrslandesrat Karl Wilfing (VP) auf den Grünen Vorschlag: "Die Forderung nach einem Parkpickerlmodell für Niederösterreich als Reaktion auf die rot-grüne Misere in Wien ist schlicht und einfach horribel." Für Wilfing würde der Petrovic-Vorstoß bedeuten, dass das ganze Land "zur Kurzparkzone wird und das werden wir den Landsleuten, Touristen und Gästen nicht zumuten, Die Idee ist ein Angriff auf die hohe Wohn- und Lebensqualität in Niederösterreich."

Petrovic will gleiches Recht für alle
"Es soll kein Gegenschlag nach dem Motto 'Wie du mir so ich dir' sein, aber was für die Pendler aus Niederösterreich in Wien gilt, soll auch für die rund 104.000 Wiener Pendler in Niederösterreich gelten", stellen Grün-Chefin Madeleine Petrovic und ihr Parteimanager Thomas Huber fest.

Begründen will das Petrovic mit der vergleichbaren Parkplatz- und Raumnot, speziell im Wiener Umland. Deswegen fordern die niederösterreichischen Grünen, dass das Wiener Modell auch in Niederösterreich angewendet wird: "Es sollen die freien Parkflächen künftig nur noch den Menschen mit Hauptwohnsitz in Niederösterreich zur Verfügung stehen."

Nebenwohnsitzer sollen fürs Parken zahlen oder auf Öffis umsteigen. Mit einem Antrag in der nächsten Landtagssitzung soll die Forderung behandelt werden. Petrovic: "Dafür wollen wir das Gespräch mit Verkehrslandesrat Wilfing suchen, um gemeinsam ein Modell zu erarbeiten.  Ich hoffe, die VP ist unserer Idee nicht abgeneigt."


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