Wiederholungstäter Niederösterreich

Online-Betrüger schickte Erdäpfel statt Handys

POST BRIEFTRÄGER

"Umgerechnet bedeutet das einen Brutto-Stundenlohn von 4,74 Euro", rechnet die SPÖ vor

POST BRIEFTRÄGER

20-Jähriger aus Grafensulz (Bezirk Mistelbach) ist einem Internetbetrüger zum Opfer gefallen. Statt den auf der Plattform willhaben.at bestellten zwei Mobiltelefonen der Marke Samsung im Wert von 750 Euro fand er im Paket lediglich ein halbes Kilo Erdäpfel, berichteten die Niederösterreichischen Nachrichten.

Nachdem der Deal zwischen dem Anbieter und dem Käufer per SMS arrangiert worden war, bekam der Mann eine Nachricht von der Post, dass ein Paket abzuholen sei.

Als Nachnahmebetrag musste der 20-Jährige die vereinbarten 750 Euro zahlen, dann bekam er die vermeintlichen Telefone ausgehändigt. Als er die Schachtel jedoch öffnete, fand er zwischen Zeitungspapier nur alte Erdäpfel.

Der Postbediensteten verweigerte, den Nachnahmebetrag zurückzunehmen, weshalb der junge Mann Anzeige bei der Polizei erstattete.

Anscheinend kennt die Polizei den mutmaßlichen Täter: Es handle sich um einen 17-jährigen Wiener sei, der sich als Vorarlberger ausgebe und den Postweg für seine Betrügereien nutze. Es seien bereits mehrere ähnliche Fälle gemeldet worden. Die Post musste den Betrag vorerst "einfrieren". Es ist noch unklar, ob der Geschädigte sein Geld wiederbekommt.


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