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29.07.2012

Allein in NÖ und OÖ

Über 5.000 Feuerwehrleute im Unwetter-Einsatz

Heidenreichstein in Niederösterreich

Heidenreichstein in Niederösterreich (© FF Heidenreichstein)

Heftige Unwetter haben am Samstag abend in Niederösterreich 204 Feuerwehren mit 3.137 Mitgliedern beschäftigt, bilanzierte das Landesfeuerwehrkommando. In den Bezirken Horn, Melk, Gmünd, Zwettl, Krems und St. Pölten mussten knapp 400 Einsätze bewältigt werden. Auch in Öberösterreich kämpften an die 2.500 Mann gegen die Schäden.

+++ 1.200 Feuerwehrleute in NÖ im Einsatz +++

Es galt vor allem, Sturmschäden zu beseitigen. Besondern schlimm war die Lage in den Bezirken Krems und Melk, wo Dutzende umgestürzte Bäume bzw. abgerissene Äste von Dächern, Fahrzeugen und Straßen entfernt werden mussten - und bei einem Mittelalterfest in Pöchlarn (Bezirk Melk) sogar ein Todesopfer und zwölf Verletzte forderten.

Weltuntergangs-Stimmung in Krems
Allein in Krems gab es nach Angaben der Feuerwehr der Stadt bis 22.00 Uhr 33 Unwettereinsätze, kurz nach 18.00 Uhr waren die ersten Alarme eingegangen. In der Ringstraße seien ganze Bäume ausgerissen worden und selbst schwere Baustellenabsperrungen hielten dem Sturm nicht mehr stand. In Krems - Weinzierl wurde von einem Mehrfamilienhaus das Blechdach, auf sich eine Solaranlage befand, vom Sturm aufgehoben und umgeknickt. Weiters wurden einige Brandmeldeanlagen im Stadtgebiet ausgelöst, als Grund stellte sich Wassereintritt heraus.

Laut "144 - Notruf NÖ" wurde auch im Bezirk Krems eine Person verletzt. Im selben Zeitraum, in dem die Rettungskräfte und Ärzte alle Hände voll zu tun hatten, die Verletzten der Veranstaltung in Pöchlarn zu versorgen, wurden im Stadtgebiet drei internistische Notfälle verzeichnet.

Dauereinsatz auch in Öberösterreich
Die heftigen Gewitter, die am Samstag auch über Oberösterreich hinweggezogen sind, forderten die Einsatzkräfte auch hier aufs Äußerste. Umgestürzte Bäume blockierten Straßen, der Starkregen sorgte für überflutete Keller, immer wieder kam es zu Bränden durch Blitzeinschläge. Insgesamt mussten die Feuerwehren über 550 Mal ausrücken. Bis in die Nacht waren laut Landesfeuerwehrkommando rund 2.500 Kräfte der Feuerwehr im Einsatz.



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